„Ein Quantum Prost“ – „SZ-Magazin“ über's Giesinger Bräu (Forum)

tomtom, Sunday, 18.09.2022, 09:55 (vor 17 Tagen)

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Ein Quantum Prost
Seit er vor 16 Jahren in einer Garage das Giesinger Bräu gründete, kämpft Steffen Marx darum, das beste Bier der Stadt zu brauen. Jetzt fordert er die angestammten Brauereien heraus – und könnte die Bier­metropole München für immer verändern.

Fands sehr interessant, die Löwen kommen auch mal kurz vor, vermutlich wird auch Blue Magic noch was Neues erfahren. 14 Seiten lang, zum Ende wird's etwas zäh, trotzdem eine sehr schöne Geschichte

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„Ein Quantum Prost“ – „SZ-Magazin“ über's Giesinger Bräu

Fred, München, Sunday, 18.09.2022, 10:03 (vor 17 Tagen) @ tomtom

Was für eine Geschichte. Das schreit ja jetzt schon nach Verfilmung. Mein Herz hat der Giesinger bei einer Brauereiführung in der Birkenau gewonnen. Steffen in Löwenbadelatschen. Geöffnet bis 18.60 Uhr. 💙 Und die Geschichte dazu. Und ein megasüffiges Bier. Da war mein Herz verloren! Und ist es bis heute! Think Global - Drink Local :-)

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Sechzig München gibt's nur in Giasing!

„Ein Quantum Prost“ – „SZ-Magazin“ über's Giesinger Bräu

hjs insider, Sunday, 18.09.2022, 10:15 (vor 17 Tagen) @ Fred

Ich hab vorgestern Abend mit einer Ex-Kollegin geredet, die über zwei familiäre Ecken einen Teil des Augustiner Bräus besitzt. Die hat gesagt, dass eigentlich alle in der Münchner Brauerszene, vom Lehrling bis hin zu den Geschäftsführern und (im Falle Augustiner) sogar bis zu den Eigentümern das Giesinger super finden und ihm insgeheim die Daumen drücken. Nach außen wird das natürlich nicht gezeigt.

Brauch ma ned

nordkurvenasso, Sunday, 18.09.2022, 21:44 (vor 17 Tagen) @ hjs insider
bearbeitet von nordkurvenasso, Sunday, 18.09.2022, 21:51

Ich hab vorgestern Abend mit einer Ex-Kollegin geredet, die über zwei familiäre Ecken einen Teil des Augustiner Bräus besitzt. Die hat gesagt, dass eigentlich alle in der Münchner Brauerszene, vom Lehrling bis hin zu den Geschäftsführern und (im Falle Augustiner) sogar bis zu den Eigentümern das Giesinger super finden und ihm insgeheim die Daumen drücken. Nach außen wird das natürlich nicht gezeigt.

Modebiere raus

Bin mit Spaten, Augustiner, Hacker, Loewenbraeu und sogar Paulaner gut versorgt

Das Helle vom Giasinger ist mir zu hell und zu kohlesaeurig

Als nischenprodukt haben sie allerdings meinen Segen - aber bitte ned mehr

Brauch ma ned

hjs geschmacksache, Sunday, 18.09.2022, 22:05 (vor 17 Tagen) @ nordkurvenasso

Mode find ich nicht.
Aber ich find es lustig, dass unser Geschmack exakt gegenteilig ist. Ich mag in den letzten Jahren so gut wie gar kein Helles mehr außer das vom Giesinger. Nciht mal Augustiner oder kaum noch. Sind mir alle zu wässrig.

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Spatengwasch?

Fred, München, Monday, 19.09.2022, 08:53 (vor 16 Tagen) @ nordkurvenasso

Des wusste ja schon der Polt vor vielen Jahren, dass des Konzernplempel is. Im Ernst. Das Anhäuser Busch Zeug ist grundsätzlich bedenklich. Der krasseste Fall ist Löwenbräu, das im Grunde nur noch auf der Wiesn und als Exportmarke genutzt wird. Im Inland mittlerweile tot. Da sind die Mittelständler Hofbräu, Augustiner und der kleine Mittelständler Giesinger eine Wohltat dazwischen.

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Sechzig München gibt's nur in Giasing!

Spatengwasch?

Schindluderei @, Monday, 19.09.2022, 09:04 (vor 16 Tagen) @ Fred

Das Pschorr aus’m Holzfass auf der Oidn Wiesn ist auch fein.

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Spatengwasch?

Fred, München, Monday, 19.09.2022, 12:28 (vor 16 Tagen) @ Schindluderei

Marketinggag der Schörghuber Gruppe - kann man machen.
https://www.sug-munich.com/de/Unternehmensbereiche/Getraenke

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Sechzig München gibt's nur in Giasing!

Hopf Miesbach

Oberlandler, Monday, 19.09.2022, 14:47 (vor 16 Tagen) @ Fred

Marketinggag der Schörghuber Gruppe - kann man machen.
https://www.sug-munich.com/de/Unternehmensbereiche/Getraenke

...gehört also zum Schörghuber. Hab immer (fälschlich) gedacht, die wären damals von Kaltenberg übernommen worden. Wieder was gelernt und Weißbier mag ich eh nicht sonderlich ;-)

Das Standard-August Green Label boykottier ich schon seit Jahren aktiv - da trink ich wirklich JEDES Münchner Helle lieber, auch Löwenbräu und Spaten.

So gut alle sonstigen Biere von Augustiner sind (auch Helles vom Fass), so belanglos nichtssagend gefällig, wie gefärbtes Wasser ist das Helle aus der Flaschn. Eine Beleidigung für jeden Biertrinker meiner Meinung. Bier für Leut, denen "echtes" Bier nicht schmeckt. ;-)

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Hopf Miesbach

Fred, München, Monday, 19.09.2022, 16:01 (vor 16 Tagen) @ Oberlandler

Ganz so schlecht ordne ich des Augustiner ned ei. Aber der Hintergrund (Stiftung) ist schon was Schönes. Daneben gibts ja in München weitere Lokalmatadoren mit ansehnlichen Bieren. Der Winterbock vom Haderner ist beispielsweise sehr empfehlenswert. Auch wenn der Laimi die boykottiert ;-)

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Hopf Miesbach

Schädlweh is schee..., Monday, 19.09.2022, 16:52 (vor 16 Tagen) @ Fred

Spalter Bier, unerreicht.
2 gesoffen, 5 geseicht!

Hopf Miesbach

laimerloewe (c), Monday, 19.09.2022, 16:55 (vor 16 Tagen) @ Fred

die fucker mit ihrer fc dreck fahne!

Spatengwasch?

Schindluderei @, Monday, 19.09.2022, 16:24 (vor 16 Tagen) @ Fred

Marketinggag der Schörghuber Gruppe - kann man machen.
https://www.sug-munich.com/de/Unternehmensbereiche/Getraenke

Ein Draufzahlergeschäft also. Dachte ich mir schon. Schmecken tut es mir trotzdem.

Spatengwasch?

BlueMagic, Monday, 19.09.2022, 23:51 (vor 16 Tagen) @ Fred

Die Biere unserer Münchner Grossbrauereien sind im Vergleich zu anderen industriell hergestellten Massenbieren schon richtig gut. Ich selbst finde die gefilterten Hellen allerdings meist langweilig. Gefärbtes Wasser mit Alkohol trifft es gut. Durch das Filtrieren geht halt viel Geschmack verloren.
Weißbier mochte ich nie besonders. Wobei einige wenige auch schmecken. Z.B. das White von Hopf in der blauen 0,33 l Flasche. Oder das Jacobs aus der Oberpfalz.

Grundsätzlich ist es aber m.E. nicht möglich, ein richtig gutes Bier in gleichbleibender Qualität in großen Mengen für den Massenmarkt herzustellen. Das beste Beispiel war das Tegernseer. Es wurde Kult, weil es richtig gut war. Dann haben sie neu gebaut und erweitert. Jetzt ist es nur noch ein gutes Produkt für den Massenmarkt, nicht mehr.
Wer mich immer wieder überrascht ist Hofbräuhaus. Die machen auch saisonale Biere. Sommerzwickl, ein leichtes ungefiltertes Helles. Gibt es in manchen Biergärten sogar vom Fass. Ein Gedicht! Im Winter gibt es ein dunkleres Winterzwickel, das mir noch besser schmeckt. Im Hofbräuhaus selbst gibt es diese Biere nicht. Problem ist halt, dass diese saisonalen Sonderabfüllungen vom Hofbräuhaus oft vor den Getränkemärkten in der Sonne stehen. Das ist scheisse, weil Licht der größte Feind für den Geschmack im Bier ist. Das ist der Grund, warum Fassbiere besser schmecken. Die bekommen kein Licht ab.

Übrigens schmecken mir die Biere aus den vielen kleinen oberfränkischen Brauereien viel besser als die Münchner Massenbiere.

Probiert mal die ganzen kleinen Brauer aus. Tillmanns, Isarkindl oder Hopfenhäcker. Richtig gutes Zeug. In kleinen Mengen gebraut. Da kann selbst der Giesinger m.E. nicht mithalten.

Das beste alkoholfreie Helle macht in München der Haderner Bräu. Es gibt inzwischen auch richtig gute Alkoholfreie, z.B. das Le Chauffeur aus Nittenau. Da muss man aber stark gehopfte Biere mögen.

Das neue Münchner Kindl habe ich noch nicht probiert.

Jedenfalls finde ich es toll, daß sich beim Bier jetzt so viel tut und reihenweise richtig gute und spannende Sachen auf den Markt kommen. Und da muss man noch nicht einmal die ganzen Craftbier-Verrücktheiten mit immer neuen Bitterstoff-Rekorden probieren.

Brauch ma doch

Est60, Monday, 19.09.2022, 18:30 (vor 16 Tagen) @ nordkurvenasso
bearbeitet von Est60, Monday, 19.09.2022, 20:46

Zumindest dann, wenn nach 30 Jahren ein früheres Kultbier wieder eine Auferstehung erleben darf.

https://brauhaushohenaschau.de/


Auch wenn es nicht mehr von Cramer-Klett ist.
Trotzdem sehr lecker

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