Neuzugang im Spirituosenregal der Bar (Forum)

Amafan, Dienstag, 23.02.2021, 09:33 (vor 5 Tagen)

https://www.abendzeitung-muenchen.de/panorama/whisky-fuer-eine-million-pfund-versteigert-kein-weltrekord-art-708282

Die 0,75-Liter-Flasche "The Macallan 1926 Fine and Rare" macht sich gut hier.

Neuzugang im Spirituosenregal der Bar

tomtom, Dienstag, 23.02.2021, 09:37 (vor 5 Tagen) @ Amafan

Könnte mir vorstellen, dass der wie versüsstes Schmieröl schmeckt; aber auch hier gilt: ich habe keine Ahnung nicht. Und muss mich gerade ablenken. Von der Arbeit. (-;

https://www.abendzeitung-muenchen.de/panorama/whisky-fuer-eine-million-pfund-versteigert-kein-weltrekord-art-708282

Die 0,75-Liter-Flasche "The Macallan 1926 Fine and Rare" macht sich gut hier.

Neuzugang im Spirituosenregal der Bar

BlueMagic, Dienstag, 23.02.2021, 09:52 (vor 5 Tagen) @ tomtom

Mit der Beschreibung liegst möglicherweise gar nicht so daneben. Vermutlich ist der Geschmack nur nicht ganz so derb wie es klingt, sondern sehr fein und subtil. Früher wurde auch bei Macallan getorft. Deshalb kann der Geschmack schon etwas in Richtung Öl gehen. Die ewig lange Lagerung im Faß mildert die rauchigen Torfnoten ab. Durch die lange Lagerung in der Flasche wird alles noch besser eingebunden und runder. Könnte schon recht gut sein, das Zeug.
Das Problem bei diesen Flaschen ist halt, dass sie praktisch nie geöffnet werden, sondern nur als Sammel- und Wertobjekt gehalten werden. Schade, eigentlich wurde sie hergestellt, um zu genießen.
Aber so wird vermutlich auch nie jemand herausfinden, ob es sich evtl. um eine Fälschung handelt. Und wenn mal einer aufmacht, dann ein Superreicher, der u.U. keine Ahnung davon hat. Einfach weil er es sich leisten kann. Wenn so einer Anstand hat, lädt er wenigstens jemanden zum Verkosten ein, der die Qualität beurteilen kann.

Wenn ma schon dabei sind...

hjs nachfrgend, Dienstag, 23.02.2021, 10:34 (vor 5 Tagen) @ BlueMagic

...Corona und BlueMagic und Michael Mittermeier haben mich zum Gelegenheits-Whiskytrinker gemacht.
Hab schon mehrere weiche getrunken, die mir alle gut geschmeckt haben. Und hab nun den Talisker Distiller's Edition gekauft. Das Rauchige find ich interessant, aber zusammen mit dem Süßen doch gewöhnungsbedürftig. Nun die Frage: Ist der normale Talisker (10 Jahre) dann NICHT süß? Dann würd ich den nämlich das nächstes Mal probieren.

Wenn ma schon dabei sind...

BlueMagic, Dienstag, 23.02.2021, 12:22 (vor 5 Tagen) @ hjs nachfrgend

Der Talisker 10 Jahre alt ist weniger süß, weil er nicht in Sherryfässern nachgelagert wurde.
Beim Talisker Distillers Edition nimmt man für die Nachlagerung (finishing) mit dem Amoroso auch noch einen Sherry, der mit dem süßesten aller Sherrys (Pedro Jimenez, da werden im Prinzip Rosinen vergärt) verschnitten wird. Der Grund-Sherry (Oloroso) ist auch schon recht süß. Einen Pedro Jimenez (PX) kann man pur praktisch nicht trinken. Der geht nur als Süßwein über Eis. Entsprechend gibt das dem Whisky natürlich auch in der kurzen Nachlagerzeit von ca. 3 Monaten gehörig Süße mit. Das muss man mögen. Ich persönlich finde den Talisker Distillers Ed. auch nicht so prickelnd. Da ist der Lagavulin Distillers Edition besser gelungen, obwohl man da reinen PX-Sherry nimmt. Aber das ist natürlich alles immer auch Geschmackssache. Warum das bei Lagavulin besser kommt, als bei Talisker weiß ich auch nicht.

Der Talisker 10 ist im Einstiegssegement der Standardwhiskys eine sehr gute Wahl!

Wenn du diese Rauchigkeit magst, dann kannst dich mit Laphroaig (am besten Quarter Cask), Lagavulin (16 yo) oder Ardbeg 10, Uigeadail weiter vortasten. Alles richtig gute Stoffe im erschwinglichen Preisbereich. Und wenn du die alle probiert hast, dann versuche dich an den Fassstarken:

Laphroaig 10 Cask Strength,
Lagavulin 12 Cask Strength
Ardbeg Corryvreckan.

Und dann gehst mal auf die Finest Spirits (wenn die hoffentlich 2022 wieder stattfindet) mit und ich führe dich gerne in die nächste Stufe des Genießens hochwertiger Whiskys ein. Nur die Warnung vorweg: den Preisen ist nach oben leider kaum eine Grenze gesetzt. Und der Genuss-Gaumen will immer wieder mal neue Reize haben!

Slainté

Wenn ma schon dabei sind...

TKP-Weisswuaschd, Dienstag, 23.02.2021, 20:10 (vor 5 Tagen) @ BlueMagic

Mit Eis und Cola schmeckt das alles bestimmt ganz vorzüglich

Wenn schon, dann...

buschi, Grünwalder Stadion, Dienstag, 23.02.2021, 20:34 (vor 5 Tagen) @ TKP-Weisswuaschd

... Zucker-Ei!
Ungekocht. Roh.

Fuck Off, you Eierkochers!

Wenn schon, dann...

TKP-Weisswuaschd, Dienstag, 23.02.2021, 21:28 (vor 5 Tagen) @ buschi

Du Barbar!

Wenn schon, dann...

BlueMagic, Dienstag, 23.02.2021, 22:11 (vor 4 Tagen) @ buschi

Ein guter klassischer Whisky Sour mit Eiweiss ist schon auch was sehr feines. Der schmeckt aber mit einem guten Bourbon besser als mit einem Scotch.

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BlueMagic, Dienstag, 23.02.2021, 22:18 (vor 4 Tagen) @ TKP-Weisswuaschd

Klar kann man sich auch teuer die Birne wegknallen. Habe noch nicht ausprobiert, ob der Kater danach erträglicher ist. Vermutlich wird aber der Zucker aus der Cola auch mit hochwertigem Schnaps entsprechend wirken. Also bleib lieber beim Rüscherl und lass uns das gute Zeug übrig.

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tomtom, Mittwoch, 24.02.2021, 08:03 (vor 4 Tagen) @ BlueMagic

Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs – eines der letzten Geheimnisse der Whiskeywelt: Wie war eigentlich der DDR-Whiskey, gab's den überhaupt? In der Bar heißt es natürlich: Ost-Whiskey ausschließen!

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BlueMagic, Mittwoch, 24.02.2021, 08:37 (vor 4 Tagen) @ tomtom

Der Grundfehler ist schon mal Whisky mit "e" zu schreiben. Für einen scotophilen Whiskyliebhaber tut das in den Augen ähnlich weh, wie 60ig. Für alle zum Mitschreiben:
Whisky wird grundsätzlich ohne "e" geschrieben. Lediglich die Amis und die Iren weichen davon ab und schreiben mit "e".

In der DDR wurde natürlich auch Whisky hergestellt. Naturgemäß sind diese Flaschen heute sehr rar. Hatte nie das Vergnügen einen zu probieren. Ich vermute, dass die Qualität nicht so prickelnd war. Das Handwerk des Brennens haben sie vermutlich hinbekommen. Aber wahrscheinlich in eher kleineren Destillier-Apparaturen, wie man sie auch zum Brennen von Obstbränden oder Korn verwendet. Da kommt natürlich was anderes raus als aus großen kupfernen Brennblasen in Schottland. Das Problem ist, dass sich die großen Brennblasen wegen der hohen Kosten nur lohnen, wenn auch der Absatz entsprechend hoch ist. Deswegen gibt es zwar heute in D mehr Whiskybrenner als in Schottland. Die meisten nutzen aber ihre kleinen Destilliergeräte mit denen sie auch andere Edelbrände herstellen. Und dann gibt es noch das Problem der Lagerung. Es gibt einfach zu wenig gute Fässer zum Lagern. Und da haben sie in der DDR auch nicht so den Zugriff drauf gehabt und haben vermutlich drei Jahre lang in frischen Eichenfässern gelagert. Ergebnis dürfte i.d.R. eher durchwachsen gewesen sein. Den Geschmack frischer Eichenfässer mag ich überhaupt nicht. Da muss vorher bereits was anderes drin gewesen sein, um diesen säuerlichen Geschmack nach Kotze zu eliminieren.
Fazit: aus nostalgischen Gründen kann man sowas sammeln. Probieren muss man es nicht unbedingt.

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tomtom, Mittwoch, 24.02.2021, 09:12 (vor 4 Tagen) @ BlueMagic

Dachte ich mir doch: Whiskey. (-; Danke für die fundierte Erläuterung.

Der Grundfehler ist schon mal Whisky mit "e" zu schreiben. Für einen scotophilen Whiskyliebhaber tut das in den Augen ähnlich weh, wie 60ig. Für alle zum Mitschreiben:
Whisky wird grundsätzlich ohne "e" geschrieben. Lediglich die Amis und die Iren weichen davon ab und schreiben mit "e".

In der DDR wurde natürlich auch Whisky hergestellt. Naturgemäß sind diese Flaschen heute sehr rar. Hatte nie das Vergnügen einen zu probieren. Ich vermute, dass die Qualität nicht so prickelnd war. Das Handwerk des Brennens haben sie vermutlich hinbekommen. Aber wahrscheinlich in eher kleineren Destillier-Apparaturen, wie man sie auch zum Brennen von Obstbränden oder Korn verwendet. Da kommt natürlich was anderes raus als aus großen kupfernen Brennblasen in Schottland. Das Problem ist, dass sich die großen Brennblasen wegen der hohen Kosten nur lohnen, wenn auch der Absatz entsprechend hoch ist. Deswegen gibt es zwar heute in D mehr Whiskybrenner als in Schottland. Die meisten nutzen aber ihre kleinen Destilliergeräte mit denen sie auch andere Edelbrände herstellen. Und dann gibt es noch das Problem der Lagerung. Es gibt einfach zu wenig gute Fässer zum Lagern. Und da haben sie in der DDR auch nicht so den Zugriff drauf gehabt und haben vermutlich drei Jahre lang in frischen Eichenfässern gelagert. Ergebnis dürfte i.d.R. eher durchwachsen gewesen sein. Den Geschmack frischer Eichenfässer mag ich überhaupt nicht. Da muss vorher bereits was anderes drin gewesen sein, um diesen säuerlichen Geschmack nach Kotze zu eliminieren.
Fazit: aus nostalgischen Gründen kann man sowas sammeln. Probieren muss man es nicht unbedingt.

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United Sixties, Donnerstag, 25.02.2021, 08:29 (vor 3 Tagen) @ BlueMagic

Danke, wieder was dazugelernt.:-)
Bleibe persönlich aber doch beim BIER ( wie unser Sascha plus Bratwurst ), da ich
nichts Hochprozentiges vertrage.
Kennt den hier jemand am Gärtnerplatz ? : https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/muenchens-kleine-bierbrauer-die-munich-brew-mafia-art-708741

Lieber einen Blended Whisky vom VEB Nordbrand Nordhausen

Ronny, Mittwoch, 24.02.2021, 08:28 (vor 4 Tagen) @ Amafan

Whisky aus der DDR, eine Delikatesse ersten Ranges.

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