TV-Gelder in Zukunft (Forum)

United Sixties, Donnerstag, 07.05.2020, 09:42 (vor 18 Tagen)

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/ende-des-geldregens-durch-corona-bundesliga-und-pay-tv-rechte,RyEeAbS

Würsschtl-Uli hat gestern im BR Rainer Koch vorgeschlagen, das Geld-Silo zweier Länderspiele doch der dritten Liga zu öffnen, worauf dieser konterte..die Geld-Silos des FCBäh ist deutlich höher als das des DFB.
Wie auch immer, BITTE ALS TSV 1860 KEIN GELD VON DER SEITENSTRASSE NEHMEN !

TV-Gelder in Zukunft

laimerloewe (c), Donnerstag, 07.05.2020, 09:48 (vor 18 Tagen) @ United Sixties

damit hab ich jetzt kein problem. die schulden uns eh noch ein paar millionen aus dem verkauf der anteile am kaiserklo!

TV-Gelder in Zukunft

Paul, Donnerstag, 07.05.2020, 13:28 (vor 18 Tagen) @ laimerloewe (c)

damit hab ich jetzt kein problem. die schulden uns eh noch ein paar millionen aus dem verkauf der anteile am kaiserklo!

Mein reden !!!

TV-Gelder in Zukunft

Randpositionslöwe, Donnerstag, 07.05.2020, 10:40 (vor 18 Tagen) @ United Sixties

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/ende-des-geldregens-durch-corona-bundesliga-und-pay-tv-rechte,RyEeAbS

Würsschtl-Uli hat gestern im BR Rainer Koch vorgeschlagen, das Geld-Silo zweier Länderspiele doch der dritten Liga zu öffnen, worauf dieser konterte..die Geld-Silos des FCBäh ist deutlich höher als das des DFB.
Wie auch immer, BITTE ALS TSV 1860 KEIN GELD VON DER SEITENSTRASSE NEHMEN !

Das haben wir doch schon.
Obwohl die 7,5 Mio Unterstützung ja eigentlich eher allgemein waren, hieß es bei der Münchner Presse doch umgehend, dass die Bayern die Blauen retten. Günther Gorenzel hat sich dann auch artig bei den Roten bedankt. Also mit deinem Großgeschriebenen kommst du etwas spät.

TV-Gelder in Zukunft

Schreihals Märchenonkel, Donnerstag, 07.05.2020, 13:51 (vor 18 Tagen) @ Randpositionslöwe

Obwohl die 7,5 Mio Unterstützung ja eigentlich eher allgemein waren, hieß es bei der Münchner Presse doch umgehend, dass die Bayern die Blauen retten. Günther Gorenzel hat sich dann auch artig bei den Roten bedankt.


Bei diesem ominösen Geldtopf ist aber mehr als umstritten, wem das Geld ursprünglich gehört bzw. gehören sollte.

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Randpositionslöwe, Donnerstag, 07.05.2020, 15:58 (vor 18 Tagen) @ Schreihals Märchenonkel

Obwohl die 7,5 Mio Unterstützung ja eigentlich eher allgemein waren, hieß es bei der Münchner Presse doch umgehend, dass die Bayern die Blauen retten. Günther Gorenzel hat sich dann auch artig bei den Roten bedankt.

Bei diesem ominösen Geldtopf ist aber mehr als umstritten, wem das Geld ursprünglich gehört bzw. gehören sollte.

Das kommt ja noch dazu. Mir ging es um diesen erschreckten Aufschrei vom United, bzgl. kein Geld annehmen. Da ist unser Günther wahrlich schon einige Schritte weiter.

TV-Gelder in Zukunft

Est60, Donnerstag, 07.05.2020, 10:48 (vor 18 Tagen) @ United Sixties

Meinungsbild würde sicher anders ausfallen, wenn

Amafan, Donnerstag, 07.05.2020, 13:50 (vor 18 Tagen) @ Est60

bei einem Abbruch, die aktuelle Tabelle zählen würde, Duisburg und Mannheim in die 2. Liga aufsteigen, aber auch die letzten vier Jena, Großaspach, Münster und Zwickau direkt in die Regionalliga runter gehen.

Wetten in Münster und Zwickau würde man plötzlich hektisch unbedingt kicken wollen? Keiner der Abbruchbefürworter verbindet doch seine Forderung nach einem Saisonabbruch mit grundsätzlichen Reformvorschlägen oder will einen gänzlich anderen Profifußball. Stattdessen soll weitergewurstelt werden wie bisher, nur der eigene Arsch eben durch Abbruch in der Liga gehalten.

Ich gehe mittlerweile auch nicht mehr davon aus, dass die 3. Liga sich durch Geisterspiele fortsetzen lässt. Ganz einfach weil die Teilnehmer, die nicht mehr spielen wollen, kreativ genug sind. Wenn mehrere Vereine partout nicht wollen, dann finden sie dafür auch Mittel und Wege.

Sollten sie dazu noch Unterstützung aus der Politik erhalten, in Thüringen ist schließlich CZ Jena der höchstspielende Club, in Sachsen-Anhalt sind es Magdeburg und Halle, dann kann sich der DFB auf den Kopf stellen. Es wird nicht gespielt.

Meine anfängliche persönliche Sympathie für die Abbruchbefürworter ist verflogen, nachdem nicht ein interessanter Reformvorschlag aus der Ecke kam.

Meinungsbild würde sicher anders ausfallen, wenn

lustiger_hans, Donnerstag, 07.05.2020, 13:59 (vor 18 Tagen) @ Amafan

Naja, andersherum könnts auch laufen: Wenn mit allzu durchsichtigen Aktionen Geisterspiele lokal verhindert werden sollen (z.B. weil sich "plötzlich" die Stadt Zwickau querstellt), kann der DFB ja auch sagen: ok, dann brechen wir ab und es gibt Auf- und Absteiger nach der letzten Tabelle. Was meinst, wie schnell die (hier beispielhafte) Stadt Zwickau die Lage nach einer "Neubewertung" anders sieht?

Meinungsbild würde sicher anders ausfallen, wenn

Kraiburger, Donnerstag, 07.05.2020, 14:39 (vor 18 Tagen) @ Amafan

Sollten sie dazu noch Unterstützung aus der Politik erhalten, in Thüringen ist schließlich CZ Jena der höchstspielende Club, in Sachsen-Anhalt sind es Magdeburg und Halle, dann kann sich der DFB auf den Kopf stellen. Es wird nicht gespielt.


Dann ist es ja gut, dass wir in einer Stadt leben, in der es ebenfalls einen "Höchstklassigen" Verein gibt, der positiverweise die selben Interessen vertritt wie wir, egal ob sie sinnvoll sind oder nicht.

Meinungsbild würde sicher anders ausfallen, wenn

Amafan, Donnerstag, 07.05.2020, 15:01 (vor 18 Tagen) @ Kraiburger

Sollten sie dazu noch Unterstützung aus der Politik erhalten, in Thüringen ist schließlich CZ Jena der höchstspielende Club, in Sachsen-Anhalt sind es Magdeburg und Halle, dann kann sich der DFB auf den Kopf stellen. Es wird nicht gespielt.

Dann ist es ja gut, dass wir in einer Stadt leben, in der es ebenfalls einen "Höchstklassigen" Verein gibt, der positiverweise die selben Interessen vertritt wie wir, egal ob sie sinnvoll sind oder nicht.

Na ja, glaube das ist schlecht zu vergleichen. In Bayern gibt es mit FCBäh, 1860, Glubb, Fürth, Ingolstadt, FCA, Würzburg, Haching und nächstes Jahr möglicherweise noch Türkgücü München 9 Profivereine. Das ist schon nochmal was anderes als in Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Man kann auch Gorenzels Vorschläge richtig finden oder nicht. Er hat aber immerhin welche auf der Pfanne. Wie gesagt, ich bin einfach enttäuscht, dass von den Abbruchbefürwortern kein einziger Vorschlag kommt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Also jenseits von wir brechen ab und bleiben alle drin. Da hab ich mir mehr versprochen. Vor allem Systemkritischeres.

Meinungsbild würde sicher anders ausfallen, wenn

Regina, Freitag, 08.05.2020, 07:37 (vor 17 Tagen) @ Amafan

Sollten sie dazu noch Unterstützung aus der Politik erhalten, in Thüringen ist schließlich CZ Jena der höchstspielende Club, in Sachsen-Anhalt sind es Magdeburg und Halle, dann kann sich der DFB auf den Kopf stellen. Es wird nicht gespielt.

Dann ist es ja gut, dass wir in einer Stadt leben, in der es ebenfalls einen "Höchstklassigen" Verein gibt, der positiverweise die selben Interessen vertritt wie wir, egal ob sie sinnvoll sind oder nicht.


Na ja, glaube das ist schlecht zu vergleichen. In Bayern gibt es mit FCBäh, 1860, Glubb, Fürth, Ingolstadt, FCA, Würzburg, Haching und nächstes Jahr möglicherweise noch Türkgücü München 9 Profivereine. Das ist schon nochmal was anderes als in Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Man kann auch Gorenzels Vorschläge richtig finden oder nicht. Er hat aber immerhin welche auf der Pfanne. Wie gesagt, ich bin einfach enttäuscht, dass von den Abbruchbefürwortern kein einziger Vorschlag kommt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Also jenseits von wir brechen ab und bleiben alle drin. Da hab ich mir mehr versprochen. Vor allem Systemkritischeres.

Regensburg noch vergessen. Es sind dann 10 Profivereine in Bayern.

Meinungsbild würde sicher anders ausfallen, wenn

der chefanmerker, Freitag, 08.05.2020, 06:46 (vor 17 Tagen) @ Amafan

das hektische weiterspielen würde auch in mannheim und duisburg ausbrechen, wenn es keine auf- und absteiger geben würde.
und mein alternativvorschlag steht, juckt halt keinen. auch ok.

Beim DFB ist man verstimmt

Morgenkater, Freitag, 08.05.2020, 07:34 (vor 17 Tagen) @ United Sixties

Beim DFB ist man verstimmt

Randpositionslöwe, Freitag, 08.05.2020, 13:43 (vor 17 Tagen) @ Morgenkater

https://www.kicker.de/775171/artikel/verstimmung_beim_dfb_wegen_differenzierung_zu_dfl_ligen

Dass sich die Diskrepanz zwischen DFB und Vereinen immer mehr manifestiert, merken wohl nur die Funktionärsgranden des DFB nicht. Da können sie ruhig verstimmt sein. Bei denen läuft soviel schief, dass nicht nur sie verstimmt sein könnten. Man mag ja zu den Clubs die jetzt nicht glücklich sind über Geisterspiele stehen wie man will, aber dass bei den meisten das Konzept einfach finanziell fast nicht zu stemmen ist, sollte doch eindeutig sein. Warum z.B. unsere KGaA, die normalerweise wegen jeden Scheiß zum betteln zu den Fans kommt, diese Kosten jetzt so einfach hätte ist doch auch absurd. Aber so wie es ihnen passt schildern sie halt die eigene Situation, und momentan sehen sie halt die erhöhte Chance zum Aufstieg.

ps
Fällt das eigentlich nur mir auf, oder wird die Kicker Berichterstattung immer tendenziöser und widerlicher. Auch bei Diskussionssendungen im Fernsehen, kann man inzwischen davon ausgehen, dass immer derjenige der den Knall noch nicht gehört hat und am unsympathischsten ist, vom Kicker kommt. (Abschreckenstes Beispiel dieser unsägliche Hr. Wild)

Beim DFB ist man verstimmt

Amafan, Freitag, 08.05.2020, 15:10 (vor 17 Tagen) @ Randpositionslöwe
bearbeitet von Amafan, Freitag, 08.05.2020, 15:30

Fällt das eigentlich nur mir auf, oder wird die Kicker Berichterstattung immer tendenziöser und widerlicher. Auch bei Diskussionssendungen im Fernsehen, kann man inzwischen davon ausgehen, dass immer derjenige der den Knall noch nicht gehört hat und am unsympathischsten ist, vom Kicker kommt. (Abschreckenstes Beispiel dieser unsägliche Hr. Wild)

Vosicht! Wild ist ein guter Spezl von Karsten Wettberg. Man kennt sich aus gemeinsamen Zeiten bei Seligenporten. Der Kicker ist als Branchenblatt so kritisch wie man es vom Zentralorgan der Süßwarenindustrie "Die Praline" erwarten darf, wenn es um die Verwendung von Industriezucker in Lebensmitteln geht.

Was die Kosten am Spieltag anbelangt, ist es ein Unterschied ob man, wie der TSV 1860, 9.000 Tickets bereits in Form von Dauerkarten verkauft hat, oder wie viele andere in der Liga auf gutes Wetter, einen attraktiven Gegner und Spontanbesucher hoffen muss. Zum Vergleich: Zuschauerdurchschnitt in Jena (6.100 / davon 1.400 Dauerkarten), Großaspach (2.600 / davon 400 Dauerkarten), Münster (6.500 / davon 1.600 Dauerkarten). Quelle.

Dazu kommt die Spieltagswerbung auf Bande, die bei den Einschaltquoten von 1860 im TV ebenfalls höher sein dürfte als in Aspach. Das erklärt, warum sich das bei den einen noch irgendwie umgeht, bei den anderen aber nicht mehr. 1860 braucht allerdings auch den Verzicht der DK-Inhaber auf Rückzahlung, sonst geht es nicht.

Beim DFB ist man verstimmt

Randpositionslöwe, Freitag, 08.05.2020, 15:47 (vor 17 Tagen) @ Amafan

Fällt das eigentlich nur mir auf, oder wird die Kicker Berichterstattung immer tendenziöser und widerlicher. Auch bei Diskussionssendungen im Fernsehen, kann man inzwischen davon ausgehen, dass immer derjenige der den Knall noch nicht gehört hat und am unsympathischsten ist, vom Kicker kommt. (Abschreckenstes Beispiel dieser unsägliche Hr. Wild)


Vosicht! Wild ist ein guter Spezl von Karsten Wettberg. Man kennt sich aus gemeinsamen Zeiten bei Seligenporten. Der Kicker ist als Branchenblatt so kritisch wie man es vom Zentralorgan der Süßwarenindustrie "Die Praline" erwarten darf, wenn es um die Verwendung von Industriezucker in Lebensmitteln geht.

Die zwei passen zusammen, und das wundert mich nicht.

Was die Kosten am Spieltag anbelangt, ist es ein Unterschied ob man, wie der TSV 1860, 9.000 Tickets bereits in Form von Dauerkarten verkauft hat, oder wie viele andere in der Liga auf gutes Wetter, einen attraktiven Gegner und Spontanbesucher hoffen muss. Zum Vergleich: Zuschauerdurchschnitt in Jena (6.100 / davon 1.400 Dauerkarten), Großaspach (2.600 / davon 400 Dauerkarten), Münster (6.500 / davon 1.600 Dauerkarten). Quelle.

Sehr guter Gedanke. Das wollte ich auch schon anmerken, dass sich die Verluste bei Vereinen mit geringer Stadionauslastung und damit meistens auch wenigen Dauerkarten natürlich schlimmer auswirken. Gesetzt der treue Fan wandelt.

Dazu kommt die Spieltagswerbung auf Bande, die bei den Einschaltquoten von 1860 im TV ebenfalls höher sein dürfte als in Aspach. Das erklärt, warum sich das bei den einen noch irgendwie umgeht, bei den anderen aber nicht mehr. 1860 braucht allerdings auch den Verzicht der DK-Inhaber auf Rückzahlung, sonst geht es nicht.

Zusätzlich hatten wir doch auch noch Transfererlöse für Weigl etc. in petto.
Hier sind wir aber wieder bei der Verzerrung der gleichen sportlichen Voraussetzungen. Gerecht wäre ein finanzieller Pool, der die Ausfälle der Zuschauereinnahmen und die zusätzlichen Kosten für das Hygiene Konzept ausgleicht.
Dann sollen sie von mir aus den Schmarrn zu Ende spielen. Die politische Entscheidung, dass gespielt werden soll, kriegtst du eh nicht mehr gebogen.

Beim DFB ist man verstimmt

United Sixties, Freitag, 08.05.2020, 16:31 (vor 17 Tagen) @ Randpositionslöwe

Wird spannend ob es die Liga zerreißt oder doch noch diese Saison irgendwie sportlich fair zu Ende gebracht wird. Zeitlich wird’s wohl auch zu knapp mit Juni und Juli als noch mögliche Spielwochen mit Sonderspielgenehmigungen für endende Spielerverträge .

Unser best Duo ever laut dem hier:

https://www.merkur.de/sport/tsv-1860/tsv-1860-muenchen-guenther-gorenzel-michael-koellner-trainer-geschaeftsfuehrer-13750351.html

Beim DFB ist man verstimmt

Randpositionslöwe, Freitag, 08.05.2020, 17:39 (vor 17 Tagen) @ United Sixties
bearbeitet von Randpositionslöwe, Freitag, 08.05.2020, 18:30


Unser best Duo ever laut dem hier:

https://www.merkur.de/sport/tsv-1860/tsv-1860-muenchen-guenther-gorenzel-michael-koellner-trainer-geschaeftsfuehrer-13750351.html

Der hat damals schon ziemlich viel Schmarrn geredet. Aber wenn es uns mental so phänomenal nach vorne bringt, dann soll es so sein.

Ich mag den Gorenzel trotzdem nicht. Ich sehe seine Position mit HI und dem ganzen gorenzeln immer noch sehr ambivalent. Das liegt vielleicht daran, dass ich immer schon dieses "Vom Saulus zum Paulus" Phänomen kritisch gesehen habe. Ob die Verpflichtung von Köllner alleine auf seinem Mist gewachsen ist, weiß ich nicht.

Dass der Köllner dagegen eingeschlagen hat ist nicht zu leugnen. Als kleine Bremse sei erwähnt, dass er allerdings bei Empathie, Spieltaktik und Phantasie schon eine Diaspora vorgefunden hat. Selbst der kleinste Tropfen bewirkt da Wunder. Wir wollen hoffen, dass er trotzdem alles weiterhin bestätigt. Seine für manche etwas starke christliche Orientierung geht mich ja nichts an.

Beim DFB ist man verstimmt

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Freitag, 08.05.2020, 21:56 (vor 16 Tagen) @ Randpositionslöwe

Gerecht wäre ein finanzieller Pool, der die Ausfälle der Zuschauereinnahmen und die zusätzlichen Kosten für das Hygiene Konzept ausgleicht.

Ein Solidarfonds in Liga drei wäre eine sehr gute Idee, sofern die dort verteilten Gelder dazu genutzt werden das Hygienekonzept der DFL vollumfänglich umzusetzen. Dafür hat ja jeder Klub ohnehin bereits 300 000 Euro zugestanden bekommen (ursprünglich waren die Gelder der vier CL-Teilnehmer zwar an keine Bedingungen geknüpft, aber der DFB hat das ja dann so beschlossen).

Eine Idee meinerseits wäre auch zu vereinbaren, dass im Falle eines Auftiegs die betroffenen zwei oder drei Vereine eine gewisse Summe in den Fonds einbezahlen sollten.
Quasi als Danke schön dass alle Anderen mitgemacht und den Aufstieg in Liga zwei überhaupt erstmal ermöglicht haben.

Und nein, ich gehe nicht unbedingt davon aus, dass 1860 einer dieser Vereine sein wird. Da kommen viele in Frage.

Beim DFB ist man verstimmt

harie (ohne R), Freitag, 08.05.2020, 16:18 (vor 17 Tagen) @ Amafan

Fällt das eigentlich nur mir auf, oder wird die Kicker Berichterstattung immer tendenziöser und widerlicher. Auch bei Diskussionssendungen im Fernsehen, kann man inzwischen davon ausgehen, dass immer derjenige der den Knall noch nicht gehört hat und am unsympathischsten ist, vom Kicker kommt. (Abschreckenstes Beispiel dieser unsägliche Hr. Wild)


Vosicht! Wild ist ein guter Spezl von Karsten Wettberg. Man kennt sich aus gemeinsamen Zeiten bei Seligenporten. Der Kicker ist als Branchenblatt so kritisch wie man es vom Zentralorgan der Süßwarenindustrie "Die Praline" erwarten darf, wenn es um die Verwendung von Industriezucker in Lebensmitteln geht.

Was die Kosten am Spieltag anbelangt, ist es ein Unterschied ob man, wie der TSV 1860, 9.000 Tickets bereits in Form von Dauerkarten verkauft hat, oder wie viele andere in der Liga auf gutes Wetter, einen attraktiven Gegner und Spontanbesucher hoffen muss. Zum Vergleich: Zuschauerdurchschnitt in Jena (6.100 / davon 1.400 Dauerkarten), Großaspach (2.600 / davon 400 Dauerkarten), Münster (6.500 / davon 1.600 Dauerkarten). Quelle.

Dazu kommt die Spieltagswerbung auf Bande, die bei den Einschaltquoten von 1860 im TV ebenfalls höher sein dürfte als in Aspach. Das erklärt, warum sich das bei den einen noch irgendwie umgeht, bei den anderen aber nicht mehr. 1860 braucht allerdings auch den Verzicht der DK-Inhaber auf Rückzahlung, sonst geht es nicht.

Deine Rechung ist aber falsch.

Releveant ist der kalkulierte Zuschauerschitt bzw. Einahmen daraus und nicht die tatsächlichen Zuschauer.

1860: 9000 Dauerkarten und ca 12500 kalkulierte Zuschauer
Jena 1400 Dauerkarten und ca 5000 kalkulierte Zuschauer
Macht in der Differenz praktisch überhaupt keinen Unterschied!

Nimmt man die Eintrittspreise noch dazu die bei 1860 erheblich über dem 3. Ligaschnitt liegen, dann kommt man rein rechnierisch bei 1860 auf größere Einnamheausfälle als bei Jena durch ein leeres Stadion.

Geht man davon aus, dass es einen Rückerstattugnsanspruch gibt, wäre der Ausfall bei 60 sogar noch erheblich höher. Auch hier ist es also nicht pauschal zu sagen dass es bei 1860 weniger schimm wäre. Sollten auch bei Jena alle verzichten und zusätzlich Geisterticktes kaufen, dann wäre die Rechnung keine andere als bei regulärem Spielbetrieb. Auch dann müsste 1860 erst mal 6000 Geistertickets pro Spieltag verkaufen um im Vergleich zum regulären Spielbetrieb Schritt zuhalten.

Und das dürfte auf so gut wie alle Klubs zutreffen die mit ähnlichen Zuschauerzahlen unterwegs sind wie die von Dir genannten.

Beim DFB ist man verstimmt

friedhofstribüne, Freitag, 08.05.2020, 21:11 (vor 16 Tagen) @ harie (ohne R)

Fällt das eigentlich nur mir auf, oder wird die Kicker Berichterstattung immer tendenziöser und widerlicher. Auch bei Diskussionssendungen im Fernsehen, kann man inzwischen davon ausgehen, dass immer derjenige der den Knall noch nicht gehört hat und am unsympathischsten ist, vom Kicker kommt. (Abschreckenstes Beispiel dieser unsägliche Hr. Wild)


Vosicht! Wild ist ein guter Spezl von Karsten Wettberg. Man kennt sich aus gemeinsamen Zeiten bei Seligenporten. Der Kicker ist als Branchenblatt so kritisch wie man es vom Zentralorgan der Süßwarenindustrie "Die Praline" erwarten darf, wenn es um die Verwendung von Industriezucker in Lebensmitteln geht.

Was die Kosten am Spieltag anbelangt, ist es ein Unterschied ob man, wie der TSV 1860, 9.000 Tickets bereits in Form von Dauerkarten verkauft hat, oder wie viele andere in der Liga auf gutes Wetter, einen attraktiven Gegner und Spontanbesucher hoffen muss. Zum Vergleich: Zuschauerdurchschnitt in Jena (6.100 / davon 1.400 Dauerkarten), Großaspach (2.600 / davon 400 Dauerkarten), Münster (6.500 / davon 1.600 Dauerkarten). Quelle.

Dazu kommt die Spieltagswerbung auf Bande, die bei den Einschaltquoten von 1860 im TV ebenfalls höher sein dürfte als in Aspach. Das erklärt, warum sich das bei den einen noch irgendwie umgeht, bei den anderen aber nicht mehr. 1860 braucht allerdings auch den Verzicht der DK-Inhaber auf Rückzahlung, sonst geht es nicht.


Deine Rechung ist aber falsch.

Releveant ist der kalkulierte Zuschauerschitt bzw. Einahmen daraus und nicht die tatsächlichen Zuschauer.

1860: 9000 Dauerkarten und ca 12500 kalkulierte Zuschauer
Jena 1400 Dauerkarten und ca 5000 kalkulierte Zuschauer
Macht in der Differenz praktisch überhaupt keinen Unterschied!

Nimmt man die Eintrittspreise noch dazu die bei 1860 erheblich über dem 3. Ligaschnitt liegen, dann kommt man rein rechnierisch bei 1860 auf größere Einnamheausfälle als bei Jena durch ein leeres Stadion.

Geht man davon aus, dass es einen Rückerstattugnsanspruch gibt, wäre der Ausfall bei 60 sogar noch erheblich höher. Auch hier ist es also nicht pauschal zu sagen dass es bei 1860 weniger schimm wäre. Sollten auch bei Jena alle verzichten und zusätzlich Geisterticktes kaufen, dann wäre die Rechnung keine andere als bei regulärem Spielbetrieb. Auch dann müsste 1860 erst mal 6000 Geistertickets pro Spieltag verkaufen um im Vergleich zum regulären Spielbetrieb Schritt zuhalten.

Und das dürfte auf so gut wie alle Klubs zutreffen die mit ähnlichen Zuschauerzahlen unterwegs sind wie die von Dir genannten.

Du rechnest schon wie ein Fußballer. :-D :-D :-D

FC Magdeburg nennt konkrete Zahl

Meideborg, Sonntag, 10.05.2020, 09:58 (vor 15 Tagen) @ harie (ohne R)

https://www.transfermarkt.de/fcm-mit-740-000-euro-mehrkosten-pro-geisterspiel-ndash-bdquo-warum-druckt-der-dfb-so-auf-die-tube-ldquo-/view/news/360209

Jedes Geisterheimspiel würde sie laut ihrem Geschäftsführer Kallnik 740.000 Euro kosten. "Diese Summe käme dann „auf die ohnehin großen Verluste durch die Corona-Krise“ pro Spiel noch „obendrauf“, erklärte Kallnik."

Nach "harie (ohne R)" rechnen die dann aber nicht?

FC Magdeburg nennt konkrete Zahl

harie (ohne R), Sonntag, 10.05.2020, 12:05 (vor 15 Tagen) @ Meideborg

https://www.transfermarkt.de/fcm-mit-740-000-euro-mehrkosten-pro-geisterspiel-ndash-bdquo-warum-druckt-der-dfb-so-auf-die-tube-ldquo-/view/news/360209

Jedes Geisterheimspiel würde sie laut ihrem Geschäftsführer Kallnik 740.000 Euro kosten. "Diese Summe käme dann „auf die ohnehin großen Verluste durch die Corona-Krise“ pro Spiel noch „obendrauf“, erklärte Kallnik."

Nach "harie (ohne R)" rechnen die dann aber nicht?


Seh ich anders.
Die 740.000 Euro sind der Verlust der entsteht weil Zuschauereinnahmen bei den restlichen 6 Heimspielen des FCM ausfallen. Das ist also nicht der Verlust pro Spiel sondern gerechnet auf den Rest der Saison.

FCM dürfte hier etwa die gleiche Rechnung haben wie 1860

Aktueller Zuschauerschnitt ca 16000
DKs ca 10.000

Vorausgesetzt auch die FCM Fans verzichten auf Rückzahlung bedeutet das einen Ausfall von 36000 Zuschauern bei 6 ausstehenden Heimspielen. Bei einem duchschnittlichen Ticketptreis von 23 Euro kommt man da auf 828.000 Euro Verlust durch Geisterspiele. Gegengerechnet die verminderte umsatzbezogene Stadionmiete, keine Reinigungskosten, kein Ordnungsdienst etc. erscheinen die 740.000 Euro also durchaus realistisch.

In Magdeburg wirbt man ja auch gerne mit der tollen Fanunterstützung.
Da sollte doch ein Geisterticket auch zur Verlustminimierung taugen so dass sich der Ausfall auf die Gästetickets reduziert. Und dieser Betrag dürfte fast vollständig durch die ca. 300.000 Euro Solidaritätszahlung der DFL-Klubs ausgeglichen werden
Insgesamt sehe ich das als Jammern auf sehr hohem Niveau, und dass es letztendlich doch nur darum geht eine Krise zum eigenen Vorteil zu nutzen und den gefährdeten Klassenerhalt abzuwenden.
Bei dem überdurchnittlichen Etat des FCM ist der Tabellenstand schlicht nicht akzeptabel und das ist wohl das eigentliche Problem des FCM.

FC Magdeburg nennt konkrete Zahl

United Sixties, Sonntag, 10.05.2020, 12:09 (vor 15 Tagen) @ harie (ohne R)

Genau. Alle Klubs sollten sich künftig auf bezahlbare Kader mit vielen jungen Profis konzentrieren und das Budgetgejammere auf eine vernünftige Basis drücken.

Transfermarkt muss sich gleich korrigieren...

Randpositionslöwe, Sonntag, 10.05.2020, 17:10 (vor 15 Tagen) @ Meideborg

https://www.transfermarkt.de/fcm-mit-740-000-euro-mehrkosten-pro-geisterspiel-ndash-bdquo-warum-druckt-der-dfb-so-auf-die-tube-ldquo-/view/news/360209

Jedes Geisterheimspiel würde sie laut ihrem Geschäftsführer Kallnik 740.000 Euro kosten. "Diese Summe käme dann „auf die ohnehin großen Verluste durch die Corona-Krise“ pro Spiel noch „obendrauf“, erklärte Kallnik."

Angeblich sind es "nur 740.000€ insgesamt an Kosten für das Hygienekonzept. Das kann ich mir dann schon vorstellen. Bei 11 ausstehenden Spielen hätten wir ca. 67000 pro Spiel.

Man weiß halt trotzdem nicht, wie die Drittligisten das finanzieren sollen. Nachdem das ganze Thema politisch eh durch ist, müsste man das zwangsläufig finanziell extern lösen. 20 Millionen auf den Tisch und diese speziell direkt vom DFB verwaltet. Das Ganze auch nicht als Unterstützung der Profiklubs sondern nur bezogen auf das Hygienekonzept als Voraussetzung zur Durchführung eines Ligabetriebs.

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