Restrukturierung der Profitochter: (Forum)

Kraiburger, Montag, 14.01.2019, 10:55 (vor 221 Tagen)

Restrukturierung der Profitochter:

Heidelberg, Montag, 14.01.2019, 11:05 (vor 221 Tagen) @ Kraiburger

Gewohnt souverän und großartig. :-)

Restrukturierung der Profitochter:

laimerloewe (c), Montag, 14.01.2019, 11:16 (vor 221 Tagen) @ Kraiburger

ich glaube, es könnte langsam auf die letzte Konfrontation hinauslaufen.

offenbar sind der andere Gesellschafter (investor ist er ja nicht, obwohl er in der presse aus was für gründen auch immer ständig so bezeichnet wird) und der ev so zerstitten, dass man nur noch über die presse kommuniziert. der verein bleibt knallhart, was ich super finde. ich hoffe nur, dass man für alle möglichen Konsequenzen gewappnet ist.


und scharold sieht, dass das geld nicht reicht und hockt zwischen allen stühlen.

Restrukturierung der Profitochter:

Amafan, Montag, 14.01.2019, 11:26 (vor 221 Tagen) @ laimerloewe (c)

ich glaube, es könnte langsam auf die letzte Konfrontation hinauslaufen.

offenbar sind der andere Gesellschafter (investor ist er ja nicht, obwohl er in der presse aus was für gründen auch immer ständig so bezeichnet wird) und der ev so zerstitten, dass man nur noch über die presse kommuniziert. der verein bleibt knallhart, was ich super finde. ich hoffe nur, dass man für alle möglichen Konsequenzen gewappnet ist.


und scharold sieht, dass das geld nicht reicht und hockt zwischen allen stühlen.

Warum sollte das Geld nicht reichen? Scharold sagt im SZ-Interview, das Budget für die kommende Saison würde ohne zusätzliche Mittel der Gesellschafter nur im Mittelfeld der Liga liegen. Das ist alles. Der Verein sagt, HI kann gerne als Sponsor erhöhen und macht gleichzeitig ein Angebot, die KGaA finanziell zu entlasten.

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laimerloewe (c), Montag, 14.01.2019, 11:44 (vor 221 Tagen) @ Amafan

für die subjektiven ansprüche nicht reicht, hätte ich vielleicht präzisieren können.

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BlueMagic, Montag, 14.01.2019, 12:07 (vor 221 Tagen) @ Amafan

Wobei ich mich schon frage, wie das NLZ vereinsseitig finanziert werden soll. Die Aussage des Präsidiums, dass die Finanzierung steht, hat mich etwas überrascht. Bin aber ganz weit weg von der Sache.

Daher hier meine ziemlich laienhaften Überlegungen:
Zunächst stehen da mal nicht unerhebliche Kosten, insbesondere wenn man weiterhin auf einem guten Niveau arbeiten will. Das wird auch erwartet. Aber wo sind da Einnahmen, die man zumindest zur teilweisen Kostendeckung hernehmen kann?
Ausbildungsvergütungen, für die Spieler, die wechseln (auch zur eigenen KgaA). Wenn ich das richtig verstanden habe, werden diese Erlöse nur höher, wenn der Spieler mal höherklassig spielt. Viele der ausgebildeten Hoffnungsträger haben vielleicht das Talent, aber nicht den unbedingten Willen zum Sprung in den Profibereich. Wenn dann ab einem bestimmten Alter die Freundin und das Ausgehen locken, ist der Traum der Profikarriere oft schnell ausgeträumt.

Ansonsten Mitgliedsbeiträge. Habe überhaupt nichts dagegen, wenn meine Beiträge in die Förderung junger talentierter Nachwuchsspieler gesteckt werden. Halte das sogar für eine der sinnvollsten Dinge, die so ein Verein tun kann. Aber reichen die Mitgliedsbeiträge, um da auf hohem Niveau bleiben zu können?

Dann gibt es noch das Sponsoring. Da steht man dann aber vielleicht etwas in Konkurrenz zur KGaA, die ja mehr denn je auf Sponsoring angewiesen ist, wenn sie keine Darlehen oder Genussscheine von H.I. mehr bekommt.

Gibt es weitere Einnahmequellen? Von der KGaA? Die will man ja von Kosten entlasten, damit mehr Geld in die 1. Mannschaft fließen kann.

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Fred @, München, Montag, 14.01.2019, 12:27 (vor 221 Tagen) @ BlueMagic

Servus Rainer,

ich seh das mittlerweile etwas anders. Die Zahlen sagen, dass es 3,5% aller U19 Bundesligaspieler in eine der europäischen Topligen mit entsprechenden Ablösesummen schaffen. Jetzt spielen wir nicht einmal mehr in der Bundesliga. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in absehbarer Zeit wieder ein eigenes Toptalent haben werden, geht gegen Null. Mittlerweile grasen uns da die Augsburger, Ingolstädter, Hachinger und die anderen alles weg. Was nachvollziehbar ist. Die Ausbildung auf Topniveau kann der e.V. bei der Konkurrenz nicht mehr leisten. Als Drittligist bringt uns das letztlich auch sehr wenig. Realistischerweise interessiert ja auch die Jugendspieler nicht der Verein, sondern die Liga. Die echten Talente bleiben am Ende eh nicht bei uns. Es ist schon eine Zwickmühle in der wir stecken. Aus meiner Sicht muss die Jugendarbeit gutes Niveau bringen. Mehr geht eben nicht, weil sich der Aufwand in keiner Weise refinanzieren lässt.

VG
Fred

--
Sechzig München gibt's nur in Giasing!

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laimerloewe (c), Montag, 14.01.2019, 12:38 (vor 221 Tagen) @ Fred

ich denke, dass die Jugendarbeit auf jeden fall so hochwertig gehalten muss, wie es geht. denn war seit mitte der 90er unser Rückgrat. wenn alles schief geht, kann man mit "selbst produzierten" spielern immer noch angreifen. außerdem habe ich gehört, es gäbe Sponsoren für die Jugendarbeit, die aber nicht die KGaA sponsoren wollen, weil da wohl befürchten, dass ihr geld für die Profis zweckentfremdet wird, anstatt gezielt dem nlz zugeführt zu werden. außerdem finde ich, dass dieser bruch in der Jugendarbeit schon sehr ungünstig ist und die ausbleibenden zahlungen der KGaA natürlich auch eine Wirkung haben.

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BlueMagic, Montag, 14.01.2019, 13:50 (vor 221 Tagen) @ Fred

Dass die Zeiten der Benders, Weigls usw. auf absehbare Zeit vorbei ist, ist mir auch klar.
Trotzdem muss es Ziel sein, eine möglichst professionelle Jugendarbeit hin zu bekommen, die dafür sorgt, dass wenigstens ab und zu ein entwicklungsfähiger Drittligaspieler heraus kommt.
Hohe Ablösesummen für gestandene Zweit- oder Drittligaprofis werden wir ohne die völlig zurecht unerwünschten Darlehen und Genußscheine des Mitgesellschafters nicht bezahlen können und wollen.
D.h. aber, dass der Nachwuchs vornehmlich aus den eigenen Reihen kommen muss.
Und ein wenig habe ich schon die Hoffnung, dass der eine oder andere Jungspund -vielleicht auch auf Anraten seiner (blauen) Eltern oder Trainer beim Dorfverein- lieber zu den Blauen geht, weil der Ruf der Jugendarbeit immer noch gut ist und man im Fall der Fälle (unerwartet gute Leistungsentwicklung) doch eher im Rampenlicht steht, als -mit Verlaub- beim Hachinger Dorfverein. Und wer will schon nach Augsburg??????

Sponsoring von Leuten, die der H.I.-KGaA nicht über den Weg trauen, ist natürlich höchst willkommen ;-)

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BlueMagic, Montag, 14.01.2019, 13:52 (vor 221 Tagen) @ BlueMagic

Und bei IN muss man erst mal abwarten, ob Audi nochmal die Kurve bekommt. Die sind möglicherweise schneller eingespart als ihnen lieb ist. Ich erinnere an Bayer Uerdingen.

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friedhofstribüne, Montag, 14.01.2019, 11:16 (vor 221 Tagen) @ Kraiburger

https://tsv1860.org/2019/01/14/restrukturierung-der-profifussball-tochter/

yelo!


Damit ist alles gesagt. Klar, präzise und konsequent.

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