So sehr ich es der Roma gönnen würde, wir brauchen Barcelona (Forum)

hjs fremdgehend, Dienstag, 10.04.2018, 22:22 (vor 195 Tagen)

noch, um die Roten auszuschalten. Da trau ich denen mehr als Liverpool oder Rom.
Und sich allein auf Real zu verlassen, ist vielleicht ein bisserl gewagt.

So sehr ich es der Roma gönnen würde, wir brauchen Barcelona

General Tony, Dienstag, 10.04.2018, 22:25 (vor 195 Tagen) @ hjs fremdgehend

Scheissegal, Forza Roma. 3:0

So sehr ich es der Roma gönnen würde, wir brauchen Barcelona

Beobachter, Dienstag, 10.04.2018, 22:31 (vor 195 Tagen) @ hjs fremdgehend

noch, um die Roten auszuschalten. Da trau ich denen mehr als Liverpool oder Rom.
Und sich allein auf Real zu verlassen, ist vielleicht ein bisserl gewagt.

Egal. Ich empfinde es als durchaus wohltuend dass sich die vermeintlichen Underdogs durchsetzen. Mit ManCity und PSG sind auf jeden Fall schon mal die Richtigen raus.
Wobei Liverpool ist ja mittlerweile auch ein Investorenclub nur halt noch nicht ganz so krass mit Geld zugeschissen wie die anderen.

So sehr ich es der Roma gönnen würde, wir brauchen Barcelona

nordkurvenasso, Mittwoch, 11.04.2018, 17:01 (vor 194 Tagen) @ Beobachter

noch, um die Roten auszuschalten. Da trau ich denen mehr als Liverpool oder Rom.
Und sich allein auf Real zu verlassen, ist vielleicht ein bisserl gewagt.


Egal. Ich empfinde es als durchaus wohltuend dass sich die vermeintlichen Underdogs durchsetzen. Mit ManCity und PSG sind auf jeden Fall schon mal die Richtigen raus.
Wobei Liverpool ist ja mittlerweile auch ein Investorenclub nur halt noch nicht ganz so krass mit Geld zugeschissen wie die anderen.

Stand jetzt san noch sechs Mannschaften im Championsleaguerennen.
Darunter die schlimmsten drei Kotzvereine Europas.

Nimmt man die Löwenbrille ab, genau in der Reihenfolge.

1. Real
2. Juventus
3. Bayern

Liverpool gehört,weit abgeschlagen irgendwie auch dazu, weil sie in den 70er und 80ern wie die Bauern waren (rot und Rekordmeister).

Bleiben also nurnoch Sevilla und die Roma. Genauer gesagt, nur noch Rom weil Sevilla nicht in München gewinnt.

Werde wohl auch 250 Euro auf Rot wetten, um wenigstens vom Triple finanziell entschädigt zu werden. Im Übrigen droht nicht nur das Triple, sondern sogar das Quinciple, weil ja die Bayerndamen und die A-Jugend auch noch Meister werden können. Gekrönt wäre das natürlich noch, wenn wir das Relegationsrückspiel in Ingolstadt vergeigen. :-(

Bayern gewinnt heuer die CL

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Mittwoch, 11.04.2018, 01:19 (vor 195 Tagen) @ hjs fremdgehend

Jupp Heynckes schafft wieder das Triple und ich überlege gerade ernsthaft Geld drauf zu wetten. Ich weiss, man darf das eigentlich nicht als Sechzger, aber wenn ich Geld damit verdienen kann, dass die Roten den Titel holen, was interessiert mich da irgendeine dumme Moral? Und man kann das ja auch ethisch als "Schmerzensgeld" verbuchen.

Ich setze also wohl 250 Euro auf einen Titelsieg der Roten. Quote: 3,00. Macht 500 Euro Gewinn :-)

Solange 1860 aufsteigt, ist mir sowieso total wurscht, wer diese CL holt. Auch wenn ich Klopp den Sieg schon am meisten gönnen würde.

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Joerg ⌂ @, Mittwoch, 11.04.2018, 07:25 (vor 195 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

brecht: "erst kommt das fressen und dann die moral"

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tomtom, Mittwoch, 11.04.2018, 08:05 (vor 195 Tagen) @ Joerg

Naja, wenn Du schon mit Moral kommst, er wird den Gewinn womöglich in einem Puff investieren – so gesehen ...

brecht: "erst kommt das fressen und dann die moral"

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Joerg ⌂ @, Mittwoch, 11.04.2018, 14:14 (vor 194 Tagen) @ tomtom

Naja, wenn Du schon mit Moral kommst, er wird den Gewinn womöglich in einem Puff investieren – so gesehen ...

.... was ist an einem puffbesuch unmoralisch ? geschmackssache, nicht mehr, nicht weniger ....

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Ja spießig, Mittwoch, 11.04.2018, 14:39 (vor 194 Tagen) @ Joerg

Der Durchschnittspuff wird von Männern betrieben und hat Frauen aus Osteuropa, die das nicht unbedingt freiwillig machen. Viel Spaß dabei!

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corleone, Mittwoch, 11.04.2018, 16:20 (vor 194 Tagen) @ Ja spießig

In Wahrheit bist es doch du, der Sexarbeiterinnen entwürdigt.

Zitate Hydra eV:

Was im Interesse von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern ist, was ihre Würde verletzt und was nicht, wissen sie selbst am besten. Prostituierte sind keine „Opfer“, sondern mündige Personen.

Prostitution an sich hat nichts mit Gewalt und Ausbeutung zu tun. Dass diese Verknüpfung in der öffentlichen Debatte immer hergestellt wird (unter dem Begriff „Zwangsprostitution“), ist Teil des Problems, nicht Teil der Lösung

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hjs naja, Mittwoch, 11.04.2018, 17:46 (vor 194 Tagen) @ corleone

Ich denke nicht, dass Hydra für die Prostituierten insgesamt sprechen kann.

Bayern gewinnt heuer die CL

corleone, Mittwoch, 11.04.2018, 18:42 (vor 194 Tagen) @ hjs naja

Mag sein.
Aber Hydra wird wohl eher für Prostituierte sprechen können als manch User hier.

Vielleicht sollte man allgemein einfach aufhören Prostituierte zu stigmatisieren, damit täte man ihnen bestimmt den größten Gefallen.

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Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Mittwoch, 11.04.2018, 20:37 (vor 194 Tagen) @ corleone

Vielleicht sollte man allgemein einfach aufhören Prostituierte zu stigmatisieren, damit täte man ihnen bestimmt den größten Gefallen.

Da gebe ich Dir uneingeschränkt recht. Und ich hoffe alle Anderen hier auch.

Ich bin persönlich mit ein paar SexarbeiterInnen privat befreundet. Die sind alle schwer in Ordnung. Mann kann natürlich kontrovers über die besten Gesetze debattieren.

Dbzgl. ein Interview, was ich mal mit Undine vom Berufsverband gemacht habe:
Sexarbeit an sich ist nicht patriarchalisch

Tja. An sich.

hjs geläutert, Donnerstag, 12.04.2018, 09:15 (vor 194 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

"An sich nicht" ist die aufgehübschte Zwillingsschwester von "in Wirklichkeit halt doch". Im luftleeren Raum, in dem wir eine Gesellschaft haben, in der Frauen völlig gleichberechtigt sind, körperliche Gewalt keine Rolle spielt und wir nach außen isoliert sind, d.h. es kein z.T. deutlich ärmeres Osteuropa gibt, oder zumindest einen eisernen Vorhang dazwischen, da vielleicht nicht. Aber in der Wirklichkeit halt schon.

Ein Stück weit hat dieses Denken die letzte (rotgrüne) Neuregelung des Business geprägt. Die Folgen waren durchaus verheerend für zigtausende Frauen. Jetzt wollen es eigentlich alle ändern.

Und ein Stück weit ist es natürlich unappetitliche Rechtfertigung von Freiern mit schlechtem Gewissen, genauso wie "Ich glaube, es hat ihr auch gefallen, das Geld hätte es gar nicht gebraucht".

Ein Stück weit in die Phrasenkiste gegriffen ...

tomtom, Donnerstag, 12.04.2018, 09:43 (vor 193 Tagen) @ hjs geläutert

Schöne Phrase, die mich sofort an Björn Engholm erinnerte. Hier noch eine einschlägige Fundstelle beim Zwiebelfisch, Bastian Sick:
„Möglicherweise hat Wolfgang Schäuble ein Stück weit zur Verbreitung dieser Phrase beigetragen. Berühmt gemacht aber hat sie der ehemalige SPD-Vorsitzende Björn Engholm; denn beide, Engholm und ein Stück weit, sind typisch norddeutsch. Harald Schmidt wusste seinerzeit sogar scherzhaft von der Einführung einer neuen Maßeinheit zu berichten: Ein Stück weit = 1 Engholm.“

"An sich nicht" ist die aufgehübschte Zwillingsschwester von "in Wirklichkeit halt doch". Im luftleeren Raum, in dem wir eine Gesellschaft haben, in der Frauen völlig gleichberechtigt sind, körperliche Gewalt keine Rolle spielt und wir nach außen isoliert sind, d.h. es kein z.T. deutlich ärmeres Osteuropa gibt, oder zumindest einen eisernen Vorhang dazwischen, da vielleicht nicht. Aber in der Wirklichkeit halt schon.

Ein Stück weit hat dieses Denken die letzte (rotgrüne) Neuregelung des Business geprägt. Die Folgen waren durchaus verheerend für zigtausende Frauen. Jetzt wollen es eigentlich alle ändern.

Und ein Stück weit ist es natürlich unappetitliche Rechtfertigung von Freiern mit schlechtem Gewissen, genauso wie "Ich glaube, es hat ihr auch gefallen, das Geld hätte es gar nicht gebraucht".

lass mich ein stück weit in ruh ot

hjs tumber thor, Donnerstag, 12.04.2018, 17:51 (vor 193 Tagen) @ tomtom

h

Tja. An sich.

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Freitag, 13.04.2018, 01:18 (vor 193 Tagen) @ hjs geläutert

Ein Stück weit hat dieses Denken die letzte (rotgrüne) Neuregelung des Business geprägt. Die Folgen waren durchaus verheerend für zigtausende Frauen.

Dieses rot-grüne Gesetz war gutgemeint, wurde aber nie wirklich konsequent umgesetzt. Zudem wurde von den Politikern nicht weitergearbeitet bei der Ausarbeitung weiterer Gesetzesanpassungen (Arbeitsrecht, Sozialrecht usw). Aber das kann ja vielleicht noch kommen.

Es besteht auf jeden Fall Bedarf nach juristischen Verbesserungen.

Prohibition wie in den USA (ausser in bestimmten Regionen Nevadas) oder groteskerweise als (Pseudo-)"Feminismus" verkaufte Quasi-Prohibition à la schwedisches und französisches Modell sollten hier jedoch für jeden halbwegs der Vernunft fähigen Menschen- spätestens nach der Erklärung von Amnesty International zu dem Thema- ausscheiden, denn diese Modelle führen gerade zu einem Mehr an Gewalt und Ausbeutung, inbesondere natürlich vonseiten der sog. Staatsgewalt.

d.h. es kein z.T. deutlich ärmeres Osteuropa gibt, oder zumindest einen eisernen Vorhang dazwischen

Da sind wir uns einig, dass die „Schwemme“ an Frauen aus osteuropäischen Ländern auf das starke Wohlstandsgefälle Ost-West in Europa zurückzuführen ist. Die Frage hier ist aber, ob es diesen Damen zuhause besser ginge, wenn sie nicht kommen dürften. M.E. klar nein. Da muss man sie nur selber mal fragen. Kenne nun wirklich so einige Rumäninnen im Gastronomiesektor und auch im Nachtleben. Darunter auch Escorts und Stripperinnen. Die sind sehr froh dass sie nach Luxemburg kommen und ihr Leben verbessern durften. Bewundernswert finde ich vor allem wieviele Sprachen da manche sprechen. Nämlich nicht selten mehr als vier.

"Ich glaube, es hat ihr auch gefallen, das Geld hätte es gar nicht gebraucht"

Von wenigen Superreichen vielleicht mal abgesehen, geht jeder Mensch primär für Geld arbeiten. Das schließt aber nicht aus, dass man seinen Job mag. Nicht unbedingt alle Aspekte, aber so einige durchaus.

Richtig ist natürlich, dass der Freier auf jeden Fall das Geld gebraucht hat, denn würde er umsonst(*) eine abbekommen, wieso sollte er bezahlen?

(*) - Umsonst im monetären Sinne, denn "bezahlen" tut man ja irgendwie immer, wie Maggie McNeill sagen würde.

Tja. An sich.

friedhofstribüne, Freitag, 13.04.2018, 03:01 (vor 193 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

d.h. es kein z.T. deutlich ärmeres Osteuropa gibt, oder zumindest einen eisernen Vorhang dazwischen


Da sind wir uns einig, dass die „Schwemme“ an Frauen aus osteuropäischen Ländern auf das starke Wohlstandsgefälle Ost-West in Europa zurückzuführen ist. Die Frage hier ist aber, ob es diesen Damen zuhause besser ginge, wenn sie nicht kommen dürften. M.E. klar nein. Da muss man sie nur selber mal fragen. Kenne nun wirklich so einige Rumäninnen im Gastronomiesektor und auch im Nachtleben. Darunter auch Escorts und Stripperinnen. Die sind sehr froh dass sie nach Luxemburg kommen und ihr Leben verbessern durften. Bewundernswert finde ich vor allem wieviele Sprachen da manche sprechen. Nämlich nicht selten mehr als vier.


Sorry Luxl, aber da kommt mir doch das kotzen. Da kennst du doch glatt genügend Rumäninen, die nach Luxemburg kommen durften um ihr Leben mit Strippen und Escort verbessern durften. Ja Halleluja, und das in Zeiten der Arbeitnehmerfreizügikeit. Und gleichzeitig sind alle Sexarbeiterinnen aus den früheren Ostblockstaaten selbstbestimmt und eigenverantwortlich? Ich bin ja in deiner libertären Grundeinstellung gerne immer bei dir, aber bitte lies doch einfach noch mal durch, was du da von dir gibst.

Schwemme an Frauen
zuhause besser gehen wenn sie nicht kommen dürften
verbessern durften

Mag sein, dass ich textlich äußerst empfindlich bin, aber so kann man nicht schreiben.

Tja. An sich.

corleone, Freitag, 13.04.2018, 09:00 (vor 193 Tagen) @ friedhofstribüne

Prostitution ist doch nicht die einzige Möglichkeit als Osteuropäerin in Deutschland Geld zu verdienen. Wer das nicht will, kann sich zB als Altenpflegerin ausbilden lassen und arbeiten. Damit verdienen sie aber nur einen Bruchteil von dem einer Prostituierten.

Spätestens seit dem neuen Prostitutionsgesetz kann man Zwangsprostitution de facto doch ausschließen. Alle Prostituierten müssen sich schließlich behördlich anmelden und im Zuge dessen ein Beratungsgespräch durchführen.


Also lasst doch jede selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlägt.

Tja. An sich.

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Freitag, 13.04.2018, 11:02 (vor 192 Tagen) @ corleone

Prostitution ist doch nicht die einzige Möglichkeit als Osteuropäerin in Deutschland Geld zu verdienen. Wer das nicht will, kann sich zB als Altenpflegerin ausbilden lassen und arbeiten. Damit verdienen sie aber nur einen Bruchteil von dem einer Prostituierten.

Richtig. Die Pflegehälter sind in Deutschland allerdings auch eine Zumutung. Da muss sich etwas ändern.

Spätestens seit dem neuen Prostitutionsgesetz kann man Zwangsprostitution de facto doch ausschließen.

Naja, es ist nicht ausgeschlossen, dass eine sich behördlich korrekt anmeldet obwohl sie von ihrem Mann oder sonstwem dazu gezwungen wird. Halte solche Fälle aber eher für die Ausnahme als die Regel.

Alle Prostituierten müssen sich schließlich behördlich anmelden und im Zuge dessen ein Beratungsgespräch durchführen.

Viele melden sich allerdings NICHT an. Das sind dann zwar nicht unbedingt "Gezwungene", es können auch einfach welche sein, die lieber schwarz arbeiten. Aus den gleichen Gründen wie Menschen in anderen Branchen schwarz arbeiten. Oder sie wollen sich nicht bevormunden lassen. Manche haben auch eine ziemlich anarchistische (iSv anti-(Überwachungsstaat), anti-Behörden/Bürokratie udgl.) Einstellung. Vor allem die WortführerInnen der "Hurenorganisationen".

Tja. An sich.

Rosenheimer Löwe, Freitag, 13.04.2018, 11:35 (vor 192 Tagen) @ corleone

Prostitution ist doch nicht die einzige Möglichkeit als Osteuropäerin in Deutschland Geld zu verdienen. Wer das nicht will, kann sich zB als Altenpflegerin ausbilden lassen und arbeiten. Damit verdienen sie aber nur einen Bruchteil von dem einer Prostituierten.

Spätestens seit dem neuen Prostitutionsgesetz kann man Zwangsprostitution de facto doch ausschließen. Alle Prostituierten müssen sich schließlich behördlich anmelden und im Zuge dessen ein Beratungsgespräch durchführen.


Also lasst doch jede selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlägt.

Man kann Zwangsprostitution de facto ausschließen, weil ein neues Gesetz erlassen wurde?? Meinst Du, dass Zwangsprostitution vorher erlaubt war, oder wie? Und jetzt, wo sie verboten ist, gibt es sie natürlich nicht mehr?
"Alle Prostituierten müssen sich schließlich behördlich anmelden", ah so, ja dann...

Fakten, Fakten, Fakten

corleone, Samstag, 14.04.2018, 00:53 (vor 192 Tagen) @ Rosenheimer Löwe

Bitte im Kontext sehen.
Es ging um Bordellbesuche. Bei dem Beratungsgespräch sitzen ja Behördenmitarbeiter(innen), die geschult werden Zwangsprostitution zu erkennen.

Ohne belastbare Zahlen (also keine Alice-Schwarzer-Schätzung) ist das aber auch ohnehin eine ziemliche Scheindebatte.

Tja. An sich.

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Freitag, 13.04.2018, 10:49 (vor 192 Tagen) @ friedhofstribüne

Da kennst du doch glatt genügend Rumäninen, die nach Luxemburg kommen durften um ihr Leben mit Strippen und Escort verbessern durften.

Die meisten Rumäninnen, die ich kenne, arbeiten eigentlich in der Gastronomie. Meine beiden Lieblingsbedienungen bspw., die ich im Scherz immer "meine Maus" und "meine Fledermaus" nenne ;-) Aber ich habe eben auch schon Escorts und Nachtclubtänzerinnen getroffen. Und die haben alle bewusst sich für ihren jeweiligen Weg entschieden.

Ja Halleluja, und das in Zeiten der Arbeitnehmerfreizügikeit.

Die sehe ich schon als eine große Errungenschaft der EU an.

Und gleichzeitig sind alle Sexarbeiterinnen aus den früheren Ostblockstaaten selbstbestimmt und eigenverantwortlich?

Das sage ich so pauschal sicher nicht. Würde aber definitiv behaupten dass die große Mehrheit nicht von Zuhältern- wie der Ottonormalbürger sich das in der Fantasie vorstellt- dazu gezwungen wird. Sie unterliegen aber, wie alle Menschen, Sach"zwängen". So haben manche Schulden abzubezahlen, Andere schicken Geld heim zu ihrer Familie, wiederum Andere haben zuhause Kinder zu ernähren usw. Sie haben im Grunde die gleichen Sorgen und Probleme wie alle anderen Menschen auch.

Manche erlebten/erleben auch sexuelle oder anderweitige Gewalt zuhause oder bei der Arbeit. Aber das ist doch ein gesamtgesellschaftliches Problem bis tief nach Hollywood hinein (cf. Harvey Weinstein) und ich halte es für falsch so zu tun als seien das sexarbeitsspezifische Probleme. Wohlverstanden muss man das bekämpfen!

Schwemme an Frauen

Sorry für das Wort "Schwemme", das hätte ich wirklich anders ausdrücken sollen. Aber die EU-Osterweiterung hat uns wirklich viele Menschen von dort gebracht. Auch Männer. Die findet man dann aber in anderen Wirtschaftsbereichen (Bau, Transport, Landwirtschaft usw.)

zuhause besser gehen wenn sie nicht kommen dürften

Das war auf das Finanzielle/Materielle bezogen. In Rumänien verdienen sie vielleicht 300-500 Euro im MONAT. Selbst Studierte verdienen oft nicht viel mehr. In Luxemburg und auch in Deutschland kann man da brutto wie netto einfach mehr verdienen, unabhängig in welcher Branche. Als Escort jedoch schafft man ein halbes Monatsgehalt in einer einzelnen Stunde. Und solange das halt so ist, wird es immer genug Frauen geben die diesen Weg Richtung Westen für sich wählen werden.

Eine Frage der Moral

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Mittwoch, 11.04.2018, 20:25 (vor 194 Tagen) @ Joerg

brecht: "erst kommt das fressen und dann die moral"

Richtig! An genau den Spruch habe ich gestern abend auch gedacht ;-)

Aber man kann es halt auch als "Schmerzensgeld" sehen und dann wäre es vielleicht ethisch einwandfrei.

Wer ausser dem nordkurvenasso könnte sich denn hier noch vorstellen Geld mit den Roten zu machen? Und wer lehnt das konsequent ab? Bin neugierig.

Ich habe einen roten Spezl, der seit Wochen nun schon regelmässig bei Heimspielen auf 1860 wettet. Am Samstag wohl auch wieder. Tenor seinerseits: "Deine Blauen bringen mir richtig viel Geld!" Wenn der Geld mit unserem Verein machen darf, wieso wir nicht mit seinem?

Und das Geld würde vermutlich in Reisen und Bier investiert.

Eine Frage der Moral

friedhofstribüne, Mittwoch, 11.04.2018, 20:43 (vor 194 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

brecht: "erst kommt das fressen und dann die moral"


Richtig! An genau den Spruch habe ich gestern abend auch gedacht ;-)

Aber man kann es halt auch als "Schmerzensgeld" sehen und dann wäre es vielleicht ethisch einwandfrei.

Wer ausser dem nordkurvenasso könnte sich denn hier noch vorstellen Geld mit den Roten zu machen? Und wer lehnt das konsequent ab? Bin neugierig.

Ich habe einen roten Spezl, der seit Wochen nun schon regelmässig bei Heimspielen auf 1860 wettet. Am Samstag wohl auch wieder. Tenor seinerseits: "Deine Blauen bringen mir richtig viel Geld!" Wenn der Geld mit unserem Verein machen darf, wieso wir nicht mit seinem?

Und das Geld würde vermutlich in Reisen und Bier investiert.

Wenn du, wie es sich für einen anständiger Blauen gehört den Roten nur das schlechteste wünschst, kannst du ja schlecht auf deren Siege setzen und dich dann freuen, dass sie gewonnen haben, bloß damit du deinen Reibach machen kannst. Das widerspricht sich einfach.

Oder andersrum, nachdem du dich ja freuen würdest, wenn du beim wetten gewinnst, müsstest du dich über einen Strichersieg freuen. Wie soll das funktionieren für einen Blauen?

Eine Frage der Moral

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Mittwoch, 11.04.2018, 21:02 (vor 194 Tagen) @ friedhofstribüne

Wenn du, wie es sich für einen anständiger Blauen gehört den Roten nur das schlechteste wünschst, kannst du ja schlecht auf deren Siege setzen und dich dann freuen, dass sie gewonnen haben, bloß damit du deinen Reibach machen kannst. Das widerspricht sich einfach.

Wenn sie verlieren, freue ich mich halt, dass sie verloren haben. Wenn sie gewonnen haben, nehme ich das Geld als Entschädigung und freue mich darüber dieses auszugeben. Die Wette wird sozusagen zu einer Versicherung :-D

Eine Frage der Moral

friedhofstribüne, Mittwoch, 11.04.2018, 21:53 (vor 194 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

Wenn du, wie es sich für einen anständiger Blauen gehört den Roten nur das schlechteste wünschst, kannst du ja schlecht auf deren Siege setzen und dich dann freuen, dass sie gewonnen haben, bloß damit du deinen Reibach machen kannst. Das widerspricht sich einfach.


Wenn sie verlieren, freue ich mich halt, dass sie verloren haben. Wenn sie gewonnen haben, nehme ich das Geld als Entschädigung und freue mich darüber dieses auszugeben. Die Wette wird sozusagen zu einer Versicherung :-D

Wenn es so wäre. Ich persönlich glaube dir das allerdings nicht. Wenn du 250€ wettest, möchtest du doch auch gewinnen. Alles andere wäre doch absurd. Und schon stört es dich nicht mehr, dass die Stricher gewonnen haben. Allein das wäre mir schon zuviel.

Eine Frage der Moral

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Mittwoch, 11.04.2018, 23:01 (vor 194 Tagen) @ friedhofstribüne

Wenn es so wäre. Ich persönlich glaube dir das allerdings nicht. Wenn du 250€ wettest, möchtest du doch auch gewinnen. Alles andere wäre doch absurd.

Du kennst meinen Fanatismus nicht. Bei sagen wir 1 000 Euro würde ich Dir wohl recht geben. Soviel Geld will ich natürlich nie und nimmer verlieren. Aber 50 Euro wäre mir eine Bayernniederlage jederzeit wert. Evtl. auch 100, 200 oder sogar 250. Hängt konkret von der Wichtigkeit des Spiels ab (CL-Finale ist da natürlich was ganz Anderes als sagen wir das total unwichtige Spiel am Samstag gegen Gladbach).

Und wenn ich mich schon ärgern muss, dass die Roten mal wieder weiter sind, dann kann Geld in der Tat ein sehr guter Trost sein. Bin irgendwann mal auf diese Idee gekommen. Ziehe es aber selten wirklich durch. Aber wie gesagt, gestern habe ich mal wieder laut drüber nachgedacht, diese Versicherung per Wette abzuschliessen :-D

So kann nur jemand reden, der

hjs schimpfend, Mittwoch, 11.04.2018, 08:29 (vor 195 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

weit von München weg wohnt. Der Triple-Hype ist jedes Mal unerträglich, und am unerträgichsten, wenn es dann klappt. Da bete ich lieber zum heiligen Cristiano, dass er das verhindern möge.

Moment mal, ...

Kraiburger, Mittwoch, 11.04.2018, 11:00 (vor 194 Tagen) @ hjs schimpfend

Du bist doch aktiv in der regierenden Münchner politischen Partei tätig.


Es ist doch die Schuld von Leuten wie dir, dass der FC Bayern noch nicht verboten wurde. Wieso wird die Gruppierung von Ulli&Kalli und Konsorten nicht wegen der "Bildung einer kriminellen Vereinigung" unter Beobachtung gestellt?

Wenn du dich über die Bande aufregen willst, dann unternimm was dagegen. Deshalb wurdest du und deine Leute gewählt! Dass die Anhänger dieser antibavariesen Sekte in München halligalli tanzen, kann unsereins nicht ändern, ohne eine Straftat zu begehen. Also liegts an dir!

Moment mal, ...

tomtom, Mittwoch, 11.04.2018, 11:18 (vor 194 Tagen) @ Kraiburger

Alles läuft doch immer auf das Gleiche hinaus: Die SPD ist schuld.

Werde das hier an ner Uni (heute hatte ich meinen Geldbeutel bei mir) auch mal verkünden, agitieren ... (-;

Du bist doch aktiv in der regierenden Münchner politischen Partei tätig.


Es ist doch die Schuld von Leuten wie dir, dass der FC Bayern noch nicht verboten wurde. Wieso wird die Gruppierung von Ulli&Kalli und Konsorten nicht wegen der "Bildung einer kriminellen Vereinigung" unter Beobachtung gestellt?

Wenn du dich über die Bande aufregen willst, dann unternimm was dagegen. Deshalb wurdest du und deine Leute gewählt! Dass die Anhänger dieser antibavariesen Sekte in München halligalli tanzen, kann unsereins nicht ändern, ohne eine Straftat zu begehen. Also liegts an dir!

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Moment mal, ...

Joerg ⌂ @, Mittwoch, 11.04.2018, 14:20 (vor 194 Tagen) @ Kraiburger

Du bist doch aktiv in der regierenden Münchner politischen Partei tätig.


Es ist doch die Schuld von Leuten wie dir, dass der FC Bayern noch nicht verboten wurde. Wieso wird die Gruppierung von Ulli&Kalli und Konsorten nicht wegen der "Bildung einer kriminellen Vereinigung" unter Beobachtung gestellt?

ist m.e. sache der justiz, wenn bereits ein anfangsverdacht besteht muß die staatsanwaltschaft tätig werden . . .

Wenn du dich über die Bande aufregen willst, dann unternimm was dagegen. Deshalb wurdest du und deine Leute gewählt! Dass die Anhänger dieser antibavariesen Sekte in München halligalli tanzen, kann unsereins nicht ändern, ohne eine Straftat zu begehen. Also liegts an dir!

diesmal ist die spd nicht schuld, mit Ausnahme vielleicht von tsg, ließ mal bei m gontesquieu nach . . . ;-) ;-) ;-)

Moment mal, ...

domlöwe, Mittwoch, 11.04.2018, 15:47 (vor 194 Tagen) @ Kraiburger

Ich bin ja der Meinung, dass es ein Skandal ist, dass die bayerische Staatsregierung nichts dagegen unternimmt, dass dieser Verein bzw. dessen ausgegliederte Kapitalgesellschaft einfach kostenlos zu Marketingzwecken das Wort "Bayern" benutzt.

Moment mal, ...

Kraiburger, Mittwoch, 11.04.2018, 16:03 (vor 194 Tagen) @ domlöwe

Ich glaub, die warten noch ab, wie das Verfahren der Kirche gegen die Verwendung des Wortes "Christlich" in "CSU" ausgeht!

Drauf gschissn!

Kraiburger, Mittwoch, 11.04.2018, 08:24 (vor 195 Tagen) @ hjs fremdgehend

Seit 10 Jahren stehen immer Barca, Real und die Brut im Halbfinale.


Da tut etwas Abwechslung mal durchaus gut, und niemand hätte ein Problem damit, wenn diesmal alle 3 im Viertelfinale raus fliegen!

OK

hjs träumend, Mittwoch, 11.04.2018, 08:28 (vor 195 Tagen) @ Kraiburger

Du versprichst mir also, dass heut abend Sevilla und Juventus weiterkommen. Könn ma uns drauf einigen.

OK

Kraiburger, Mittwoch, 11.04.2018, 20:57 (vor 194 Tagen) @ hjs träumend

Real ist schon 1:0 hinten!

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OK

Joerg ⌂ @, Donnerstag, 12.04.2018, 12:51 (vor 193 Tagen) @ Kraiburger

Real ist schon 1:0 hinten!

glücklicherweise hat es nicht geklappt!
für mich wäre ein halbfinale rot gegen juve ein spiel des abschaums des europäischen vereinsfusballs, der u.h. von juve ist ja nun glücklicherweise gesperrt, beim deutschen pendant fehlt das noch ...

OK

Commander, Donnerstag, 12.04.2018, 12:53 (vor 193 Tagen) @ Joerg

Real ist schon 1:0 hinten!


glücklicherweise hat es nicht geklappt!
für mich wäre ein halbfinale rot gegen juve ein spiel des abschaums des europäischen vereinsfusballs, der u.h. von juve ist ja nun glücklicherweise gesperrt, beim deutschen pendant fehlt das noch ...

Auch wenn Du noch jung bist: Das wirst Du nicht mehr erleben!

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