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<title>Die Löwen-Bar - sigtas</title>
<link>https://loewen-bar.de/forum/</link>
<description>Grias God in &quot;Dolly´s Löwen-Bar&quot; für Fans und Freunde des wahren TSV 1860 München!&quot;/&gt;&lt;a href=&quot;&quot;%22%2F%3E%3Ca%20href%3D%22%22</description>
<language>de</language>
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<title>sigtas (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 08:46:57 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Schindluder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pro Rad - Gegen Engstirnigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Von Hass keine Spur. Hier in der Bar ohnehin nicht, aber auch sonst ist die Diskussion eher von gegenseitigem Unverständnis geprägt als von Hass.<br />
Bei der Wahl des situativ geeigneten Verkehrsmittels geht es aber nicht nur darum, was für den jeweils anstehenden Weg das Praktischste ist, sondern auch darum, was man mit der eigenen Verkehrsmittelwahl anderen an Lärm und Abgasen zumutet. Und da darf man schon festhalten, dass sich viel zu viele viel zu oft trotz anderer Möglichkeiten fürs Auto entscheiden. Deswegen stimmt es eben auch, was oben schon mal geschrieben wurde: wenn ich das Auto systematisch fördere, erhalte ich am Ende mehr Autoverkehr. Wenn ich Radlinfrastruktur schaffe, erhalte ich mehr Radverkehr.<br />
In München-Innenstadt ist die Situation natürlich nochmal eine andere. Aber schon auf den S-Bahn-Außenästen lässt das ÖPNV-Angebot deutlich nach und jegliche Stadt- und Verkehrsplanung ist rein aufs Auto zugeschnitten. Da gibt es Baugebiete, wo im Bebauungsplan 2-3 Auto-Stellplätze je Wohnung vorgeschrieben werden, aber von einer Fahrradstellplatzsatzung, wie München sie zum Glück hat, hat da noch kleiner was gehört. Da werden Supermärkte mit hunderten von Autoparkplätzen aber ohne einen einzigen Radlständer auf die grüne Wiese geschnalzt. Und als Gegenpol hast du dann innerstädtisch Einzelhandelsverbände, denen es wurscht ist, wenn die Innenstadt (Kleinstadt in dem Fall) immer menschenfeindlicher wird, Hauptsache den Autos geht es gut. Von einer freien Wahl des Verkehrsmittels, wie du sie oben beschreibst, sind wir in den weit überwiegenden Teilen dieses Landes immer noch meilenweit entfernt.</p>
</blockquote><p>Es geht doch darum, dass die Politik mal die Zeichen der Zeit erkennt und sich nicht in Tagespolitik nach Umfragewerten ergeht.<br />
Natürlich geht sowas nicht von heute auf morgen, aber ich muss das Ziel vorgeben: z.b. ab 2025 keine Verbrennungsmotoren und kein Individualverkehr (Ausnahme Emmsionsfrei) innerhalb des Mittleren Rings. Dann wüssten alle Bescheid auf was sie sich einzustellen haben und auch Händler usw. könnten sich drauf vorbereiten.<br />
Auf dem Land muss endlich die Möglichkeit geschaffen werden sich das Verkehrsmittel wirklich aussuchen zu können. <br />
Bei dem was du da bschreibst bin ich völlig d'accord, dass das alles ein Witz ist in der heutigen Zeit, das liegt aber ja grade dran, dass so getan wird, als wäre nix zu tun und alles könnte so weitergehen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449279</link>
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<pubDate>Wed, 13 Sep 2017 09:10:44 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Schindluder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Feind ist doch nicht der Auto- oder Radfahrer generell... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>...sondern der mit dem B.-Aufkleber.</p>
<p>Da muss man sich doch oft zusammenreißen, dass man doch eher stehen bleibt.</p>
<p>Rad, Auto, zu Fuß, Hubschrauber. Ich verstehe das Problem nicht so ganz. Ich habe alles (außer den Hubschrauber). Ich fahre/renne normalerweise nur erkennbar Rote über den Haufen, aber ansonsten bin ich fair zu allen Mitgeschöpfen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 20:10:29 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Celtic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pro Rad - Gegen Engstirnigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich nehme an das geht den meisten so und ich sehe nicht ein, warum ich den Nutzer des einen oder anderen Verkehrsmittels für dumm erklären soll. Ich verstehe diesen Hass nicht der da immer aufkommt.</p>
</blockquote><p>Es geht ja nicht um &quot;Hass&quot;, zumindest nicht hier in der Bar, sondern darum, dass man (o.k., da meine ich auch mich) umdenken bzw. zumindest mal anders denken sollte und Alternativen zum Auto abwägen bzw. bevorzugen. In die Innenstadt fahre ich auch nicht mit dem Auto, zumindest nicht, wenns anders geht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449274</link>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 19:56:43 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Herbert</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da bin ich aber mit meinem Hubschrauber schneller! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/tongue.png" alt=":-P" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449273</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449273</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 18:39:22 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Celtic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pro Rad - Gegen Engstirnigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Hass, aber wenn du an einer verkehrsreichen Straße wohnst, bist du im jeden froh, der nicht mit dem Auto zum Zigaretten holen fährt.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 17:06:05 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Nik</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diese ganzen Tunnels sind sowieso rausgeschmissenes Geld! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nun musst du - ausser teuren Lieferdiensten - halt den Menschen nur noch Möglichkeiten bieten, wie sie ihre schweren Einkäufe, Transporte, Verwandten und Home-Office-Ordner vernünftig von A nach B kriegen, und schon kannst du Autos generell verbieten.</p>
<p>Ich für meinen teil habe kein Auto, weil ich keines brauche. Aber hätte ich berufsbedingt viele Termine an unterschiedlichen Orten, privat 3 Kinder oder eine kranke Oma die ins Krankenhaus muss, dann wäre ich auch aufs Auto angewiesen. Das kann der ÖPNV alleine gar nicht kompensieren!</p>
</blockquote><p>Manchmal geht es tatsächlich nicht ohne Auto. Oft wäre aber auch ein Lastenrad schon eine gute Alternative (natürlich eher für die schweren Einkäufe als für die kranke Oma). Nachdem sogar bei uns auf dem Land Car-Sharing mittlerweile sehr gut funktioniert, bin ich schon enige Zeit ein bisserl am Schauen, ob auch mal <a href="http://www.cargobike.jetzt/sharing/">ein Cargo-Bike-Sharing</a> zustande kommt. Für eine Stadt wie München wäre das erst recht nochmal eine gute Ergänzung.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449271</link>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 16:58:07 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Chris (aus WS)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pro Rad - Gegen Engstirnigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es ist doch schön, dass die meisten von uns über eine Vielzahl von Verkehrsmitteln verfügen können. Fast jeder hat ein Radl. Die meisten ein Auto. Und fast alle haben einen akzeptablen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln. </p>
<p>Ich nutze alle Möglichkeiten der Mobilität ohne eine zu glorifizieren oder zu verdammen. Manchmal brauche ich das Auto, weil ich was zu transportieren habe oder schnell wohin muss oder weil ich keinen Bock auf die S-Bahn habe. Manchmal fahre ich Bahn weil ich schneller bin als mit dem Auto und entspannter ankomme und unterwegs arbeiten oder lesen kann. Manchmal fliege ich, weil die Entfernung zu groß ist oder weil das Angebot einfach unschlagbar günstig ist. Manchmal fahre ich mit dem Rad, weil ich Bewegung oder frische Luft will und kostenlos vorwärtskomme.</p>
<p>Ich nehme an das geht den meisten so und ich sehe nicht ein, warum ich den Nutzer des einen oder anderen Verkehrsmittels für dumm erklären soll. Ich verstehe diesen Hass nicht der da immer aufkommt.</p>
</blockquote><p>Von Hass keine Spur. Hier in der Bar ohnehin nicht, aber auch sonst ist die Diskussion eher von gegenseitigem Unverständnis geprägt als von Hass.<br />
Bei der Wahl des situativ geeigneten Verkehrsmittels geht es aber nicht nur darum, was für den jeweils anstehenden Weg das Praktischste ist, sondern auch darum, was man mit der eigenen Verkehrsmittelwahl anderen an Lärm und Abgasen zumutet. Und da darf man schon festhalten, dass sich viel zu viele viel zu oft trotz anderer Möglichkeiten fürs Auto entscheiden. Deswegen stimmt es eben auch, was oben schon mal geschrieben wurde: wenn ich das Auto systematisch fördere, erhalte ich am Ende mehr Autoverkehr. Wenn ich Radlinfrastruktur schaffe, erhalte ich mehr Radverkehr.<br />
In München-Innenstadt ist die Situation natürlich nochmal eine andere. Aber schon auf den S-Bahn-Außenästen lässt das ÖPNV-Angebot deutlich nach und jegliche Stadt- und Verkehrsplanung ist rein aufs Auto zugeschnitten. Da gibt es Baugebiete, wo im Bebauungsplan 2-3 Auto-Stellplätze je Wohnung vorgeschrieben werden, aber von einer Fahrradstellplatzsatzung, wie München sie zum Glück hat, hat da noch kleiner was gehört. Da werden Supermärkte mit hunderten von Autoparkplätzen aber ohne einen einzigen Radlständer auf die grüne Wiese geschnalzt. Und als Gegenpol hast du dann innerstädtisch Einzelhandelsverbände, denen es wurscht ist, wenn die Innenstadt (Kleinstadt in dem Fall) immer menschenfeindlicher wird, Hauptsache den Autos geht es gut. Von einer freien Wahl des Verkehrsmittels, wie du sie oben beschreibst, sind wir in den weit überwiegenden Teilen dieses Landes immer noch meilenweit entfernt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449270</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449270</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 16:50:59 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Chris (aus WS)</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pro Rad - Gegen Engstirnigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mir geht es ja nicht generell ums Auto. Ich habe auch eins und nutze es auch. Genau für die Zwecke, die der Kraiburger beschrieben hat bzw. du genannt hast. Aber ich nutze es nicht um damit ins Stadtzentrum zu fahren. Wobei ich mir inzwischen ernsthaft die Frage Stelle, ob es wirtschaflich noch sinnvoll ist, sich für 99% der Zeit so ein Teil in die Garage zu stellen, nur um es mal fürs Einkaufen und für den Urlaub zu nutzen. Da ist vermutlich Car Sharing und ein Leihwagen für den Urlaub wesentlich günstiger.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449269</link>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 16:49:56 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pro Rad - Gegen Engstirnigkeit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch schön, dass die meisten von uns über eine Vielzahl von Verkehrsmitteln verfügen können. Fast jeder hat ein Radl. Die meisten ein Auto. Und fast alle haben einen akzeptablen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln. </p>
<p>Ich nutze alle Möglichkeiten der Mobilität ohne eine zu glorifizieren oder zu verdammen. Manchmal brauche ich das Auto, weil ich was zu transportieren habe oder schnell wohin muss oder weil ich keinen Bock auf die S-Bahn habe. Manchmal fahre ich Bahn weil ich schneller bin als mit dem Auto und entspannter ankomme und unterwegs arbeiten oder lesen kann. Manchmal fliege ich, weil die Entfernung zu groß ist oder weil das Angebot einfach unschlagbar günstig ist. Manchmal fahre ich mit dem Rad, weil ich Bewegung oder frische Luft will und kostenlos vorwärtskomme.</p>
<p>Ich nehme an das geht den meisten so und ich sehe nicht ein, warum ich den Nutzer des einen oder anderen Verkehrsmittels für dumm erklären soll. Ich verstehe diesen Hass nicht der da immer aufkommt.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 15:40:00 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>my mobile mind</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diese ganzen Tunnels sind sowieso rausgeschmissenes Geld! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nun musst du - ausser teuren Lieferdiensten - halt den Menschen nur noch Möglichkeiten bieten, wie sie ihre schweren Einkäufe, Transporte, Verwandten und Home-Office-Ordner vernünftig von A nach B kriegen, und schon kannst du Autos generell verbieten.</p>
<p>Ich für meinen teil habe kein Auto, weil ich keines brauche. Aber hätte ich berufsbedingt viele Termine an unterschiedlichen Orten, privat 3 Kinder oder eine kranke Oma die ins Krankenhaus muss, dann wäre ich auch aufs Auto angewiesen. Das kann der ÖPNV alleine gar nicht kompensieren!</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 14:48:35 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Kraiburger</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diese ganzen Tunnels sind sowieso rausgeschmissenes Geld! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die waren von Anfang an für die Katz. Mehr Tunnels=Mehr Autos und mehr Staus. <br />
Das Autofahren in der Stadt kannst den Leuten nur abgewöhnen, wenn es maximal teuer (gerechtfertigt durch den Flächenverbrauch und die Umweltkosten) und maximal unpraktisch ist.<br />
Man muss eben irgendwann einsehen, dass Individualverkehr weder zeitgemäß noch notwenig ist, sondern auschließlich assozial, weil umweltschädigend, gesundheitsgefährdend und es Unmengen an Flächen, z.b. für günstige Wohnungen wegnimmt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449265</link>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 14:29:50 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Schindluder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diese ganzen Tunnels sind sowieso rausgeschmissenes Geld! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Denn sobald es fliegende Autos gibt, sind diese Millioneninvestitionen absolut für die Katz und können höchstens noch als Parkgarage für das umgebaute Sechzgerstadion genutzt werden!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449264</link>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 14:21:39 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Kraiburger</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pro Rad (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Will sagen: Baut man gute Radwege, erntet man Radverkehr. Baut man Straßen und sündhafte teure Tunnels erntet man stinkenden, lauten, ungesunden und lebensfeindlichen Autoverkehr. Und jetzt ist das dort ja nur ein abmarkierter Fahrradstreifen. Wäre das ein baulich getrennter, sicherer Radweg wäre der Radverkehr sicher noch höher, weil sich dann auch ängstliche Menschen trauen würden öfter mit dem Rad zu fahren. Ich verstehe jeden, der Radfahren in der Stadt momentan aus Sicherheitsgründen ablehnt.</p>
</blockquote><p>
Ich stimme Dir gerne zu aber ich bin ein großer Fan der &quot;sündhaft teuren Tunnels&quot;. Wenn ich zum Sechzger radel oder früher zur Arena freue ich mich jedesmal wie schön begrünt die Oberfläche jetzt ist (Petuelpark, Heckenstaller Str.)</p>
<p>Gerade beim Petuelpark nervt es mich aber gewaltig dass ich jetzt als Radlfahrer endlos an den Ampeln stehe während unten der Verkehr fließt. <br />
Genauso wie die neue Pasinger Umgehung keinen Fahrradweg hat bzw. für den Fahrradverkehr gesperrt ist.</p>
<p>Es ist sowieso ein verbreiteter Irrtum dass ich als Radlfahrer gerne Umwege fahre nur um schöne Landschaften zu sehen. Oft möchte ich auch einfach möglichst schnell von A nach B kommen.</p>
<p>Gerade die Elektromobilität dürfte noch einmal einen Rückschritt für den innerstädtischen Verkehr bringen denn dann fährt man ja angeblich wieder umweltfreundlich und schadstoffarm.</p>
<p>Die Politik ist ja sogar zu feige mal einen Tag im Jahr autofrei zu gestalten damit man das Bewusstsein stärkt wieviel Lebensraum der Individualverkehr gerade in den Städten beansprucht.<br />
Da brauchte es früher schon eine Ölkrise (autofreie Sonntage).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449263</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449263</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 14:09:09 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>HHeinz</dc:creator>
</item>
<item>
<title>außerdem ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ausserdem drängen ja mittlerweile immer mehr Radl-Sharing-Angebote in die Stadt. Früher gab es ja nur die untauglichen Räder der Bahn, seit Frühling stehen fast überall die blauen MVG-Räder, die einen durchaus kostengünstig von A nach B bringen.</p>
<p><br />
Und die doofen Chinesen übersieht ja mittlerweile auch niemand mehr ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449260</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449260</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 13:17:35 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Kraiburger</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wahl-o-mat (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht seh ich einige Dinge bissl eng, aber die ersten 8 ergeben doch ein &quot;relativ&quot; klares Bild <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /> <br />
DiB........92,2%<br />
BGE........92,2%<br />
SGP........90,5%<br />
Die PARTEI.88,8%<br />
B*.........85,3%<br />
DKP........85,3%<br />
DIE LINKE..84,5%<br />
du. .......84,5%</p>
<p>Ich glaub ich wähl die AfD <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449259</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449259</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 12:37:36 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Hans-of-the-Wurscht</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pro Rad (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dito!</p>
<p>Ich beobachte das auch. In der Kapuzinerstraße gibt es ab der Wittelsbacher Brücke einen markierten Radweg Richtung Kapuziner Platz/Lindwurmstraße. <br />
Da stehen bei schönem Wetter bei einer Ampelschaltung manchmal über 20 Räder nur in meine Fahrtrichtung. Zählt man alle Richtungen der Kreuzung zusammen sind es nicht selten um die 50. Selbst heute bei regnerischem Wetter waren es 10-12 nur in meine Fahrtrichtung. Autos stehen da auch. Meist im Stau und brauchen viel, viel mehr Platz.</p>
<p>Will sagen: Baut man gute Radwege, erntet man Radverkehr. Baut man Straßen und sündhafte teure Tunnels erntet man stinkenden, lauten, ungesunden und lebensfeindlichen Autoverkehr. Und jetzt ist das dort ja nur ein abmarkierter Fahrradstreifen. Wäre das ein baulich getrennter, sicherer Radweg wäre der Radverkehr sicher noch höher, weil sich dann auch ängstliche Menschen trauen würden öfter mit dem Rad zu fahren. Ich verstehe jeden, der Radfahren in der Stadt momentan aus Sicherheitsgründen ablehnt.</p>
<p>So einfach wäre es. Aber die Bequemlichkeit und das schon erwähnte Primat der Wirtschaft sorgen dafür, dass die Verbesserungen nur sehr, sehr langsam voran kommen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449258</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449258</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 12:29:41 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pro Rad (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre jeden Tag mit dem Rad von Pasing zum Königsplatz. Dank der neuen Radl-Stammstrecke habe ich meine erste Ampel bei der Paul-Heyse-Unterführung.<br />
Und deutlich schneller als mit S-Bahn oder Auto bin ch ausserdem.</p>
<p>Mittlerweile ist da wirklich ansehnlicher Verkehr, das Angebot wird gut angenommen.<br />
Heißt: Wenn die Infrastruktur geschaffen wird, verlagert sich der Verkehr auch.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449256</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449256</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 11:37:16 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Nik</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Primat der Wirtschaft über die Vernunft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was glaubst wie viele sich da durch die Schwanthaler-, Landwehr-, Paul-Heyse-, Bayerstraße quälen?<br />
Dieses Verhalten ist mir einfach komplett unverständlich.</p>
</blockquote><p>Bekannt sollte inzwischen sein, dass man mit Rad und/oder öffentlichen Verkehrsmitteln (da gibts jetzt auch auch Räder an allen Stadionen) schneller und stressfreier (ausser HBF, Rosenheimer Str dank Autofahrerlobby immer noch völlig für Radfahrer verbaut) ans Ziel kommt.<br />
Sowas wie Feinstaub und Stickoxide soll es ja auch geben, das soll ja auch schlimmer wie Passivrauchen sein (was man damals aus diesem Grunde ja ruck zuck verbieten konnte).<br />
Die Widersprüche bei Verkehrspolitik spotten doch jeder Beschreibung, trotzdem reg ich mich nicht auf, weil das nur schlusslogisch ist bei dem postdemokratischen Zuständen die herrschen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449255</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449255</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 09:32:20 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Schindluder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Primat der Wirtschaft über die Vernunft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kommt halt darauf an, wo man wohnt und welchen Arbeitsweg man hat.<br />
Vermeide zwar die Hauptstrassen in München wo es geht. Ganz gelingt das aber nicht. Und manchmal fahre ich auch die 600 Meter Automobilhorror Rosenheimer Straße. Meist wenn es regnet und ich keine Lust habe auf den viel längeren fast autofreien Alternativweg. Rosenheimerstrasse im Berufsverkehr im Regen mit dem Rad ist einfach krass.<br />
Und jetzt nach den Ferien geht es auch wieder los mit den bescheuerten Statussymbolschlangen rund um den HBF, die dazu führen, dass wir mit dem Stadtrundfahrtenbus für eine 5 Minutenstrecke meist eine halbe Stunde brauchen. Da muss ich dann halt immer grundsätzlich die Intelligenz dieser Menschen anzweifeln. Und jetzt kommt dann auch die Sperrung des Wiesnbereichs dazu. Für mich eigentlich ein Grund die gesamte Innenstadt mit dem Auto großflächig zu meiden. <br />
Was glaubst wie viele sich da durch die Schwanthaler-, Landwehr-, Paul-Heyse-, Bayerstraße quälen?<br />
Dieses Verhalten ist mir einfach komplett unverständlich.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449254</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449254</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 09:20:11 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Primat der Wirtschaft über die Vernunft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>..ist ja wohl inzwischen die Normalität. Da reg ich micht nicht mehr auf</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449252</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449252</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 08:06:57 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Schindluder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>noch ne Alternative (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hab das mal gemacht:</p>
<p><img src="http://fs5.directupload.net/images/170912/w4y2ieif.jpg" alt="[image]"  /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449250</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449250</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 07:22:55 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Heidelberg</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wien contra München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eins muss ich noch nach schieben:</p>
<p>Ich persönlich empfinde diese selbstverständliche Erwartungshaltung der Autofahrer, dass ihnen in einer so dicht besiedelten Stadt für ihre SUVs und andere großen Karrossen überall, auch im Zentrum, genügend Platz zur Verfügung gestellt wird, zunehmend als asozial. Insbesondere, wenn sie dann auch noch Radwege zu parken und aggressiv reagieren, wenn man als Radfahrer völlig zurecht meckert.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449249</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449249</guid>
<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 07:22:51 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wien contra München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die detaillierte Klarstellung. So genau hatte ich das nicht in Erinnerung. Bei mir ist nur hängen geblieben, dass die Stadt gemeinsam mit anderen Städten nicht zum Zug gekommen ist, weil wohl im Hintergrund ein abgekartetes Spiel gelaufen ist.<br />
Egal, Ergebnis ist, dass viele günstige Wohnungen in öffentlichem Einflussbereich zu einem eher geringen Preis einem ausschließlich gewinnorientierten privaten Unternehmen zugegangen sind und jetzt den Marktmechanismen unterliegen.<br />
Muss man angesichts der bestehenden Probleme hier nicht gut finden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449248</link>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 07:16:05 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
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<title>Wien contra München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Man muss aber schon auch dazu sagen, dass der Freistaat ein gehöriges Maß an Mitschuld hat, weil er seine GBW Wohnungen erst vor wenigen Jahren, als die Wohnungsknappheit bereits bekannt war, auf mysteriöse Art und Weise an die private Patrizia verkauft.</p>
</blockquote><p>
*räusper*<br />
Das war die Landesbank - die war Eigentümerin der GBW.<br />
Allerdings hat die BayernLB die Wohnungen nicht freiwillig verkauft, das war eine Auflage im EU-Beihilfeverfahren sich von allen Nicht-Kernbereichen zu trennen.</p>
<p>Dass Freistaat und Stadt dann in einer (in meinen Augen) beispiellosen Deppenaktion den Bestand an die Patrizia gingen ließen zeugte dagegen von der Ignoranz von Ude/Seehofer. Denen wars einfach wurst und am Ende wurde der schwarze Peter hin und hergeschoben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449247</link>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 06:57:02 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Weisswuaschd to go</dc:creator>
</item>
<item>
<title>noch ne Alternative (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.deinwahl.de/home">https://www.deinwahl.de/home</a></p>
<p>Mit deinem Wal kannst du prüfen, welche Partei wie du denkt. <br />
 <br />
Hier kannst du die Abstimmungen im Bundestag der letzten Legislaturperiode nachspielen, als wärst du live dabei gewesen! In der Auswertung siehst du, welche Parteien in deinem Sinne abgestimmt haben. </p>
<p>Auch wenn dein Wal dem Wahl-O-Mat sehr ähnelt, steckt doch ein ganz anderes Konzept dahinter. Hier sagen die Parteien nicht, wie sie zu einem Thema abstimmen würden — hier zählt, wie sie zu einem Thema abgestimmt haben! Das unterscheidet deinen Wal übrigens auch von den typischen Wahlprogrammen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449246</link>
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<pubDate>Tue, 12 Sep 2017 06:56:05 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Seuchenvogel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wien contra München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Die Stadt Wien hat ihre Gemeindebauten. Soweit ich weiß entspricht das ca. 30% des Wiener Wohnungsbestands. Damit können die am Markt massiv preisregulatorisch auftreten und haben einen so großen Bestand, dass für Geringverdiener praktisch immer was geht.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>ja, ist halt &quot;irgendwann&quot; in München was falsch gelaufen, ansonsten wären auch genügend Wohnungen in &quot;Stadtbesitz&quot;. Ist wahrscheinlich wirklich nur schwer zu korrigieren, leider. <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /></p>
</blockquote><p>Ich würde eher sagen, dass es in Wien richtig gelaufen ist. Das Thema fehlende Sozialwohnungen ist ja ein bundesweites. Die hat man auslaufen lassen und keine neuen geschaffen. Wie man heute weiß ein großer Fehler. Man muss aber schon auch dazu sagen, dass der Freistaat ein gehöriges Maß an Mitschuld hat, weil er seine GBW Wohnungen erst vor wenigen Jahren, als die Wohnungsknappheit bereits bekannt war, auf mysteriöse Art und Weise an die private Patrizia verkauft. Die Stadt versucht wo immer es geht, diese Wohnunganlagen zu kaufen. Geht aber finanziell halt nur in einem gewissen Rahmen.</p>
<blockquote><blockquote><p>München ist kaum noch verschuldet. Man hat in den letzten Jahren massiv Schulden abgebaut. Es sind jetzt unter 1 Mrd. €, was bei fast 1,6 Mio. Einwohnern fast nichts ist. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Sind sogar nur noch 765,- Mio bzw. knapp 500,- Euro pro Einwohner: <a href="https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Stadtkaemmerei/Haushalt/Schuldenstand.html">https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Stadtkaemmerei/Haushalt/Schuldenstand.html</a></p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Da passiert was geht, auch bzgl. der Grundstücke. <br />
Limitierender Faktor ist der Grund. München ist schon die am dichtesten besiedelte Großstadt in D. Das Umland soll als grüne Naherholungszone erhalten bleiben. Nach oben will man auch nicht. Bolzplätze wie die Unnützwiese schützt man nicht ganz zu Unrecht auch. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>ja, sehe auch den fehlenden Grund/Platz als größtes Problem. Was denkst Du über die Großmarkthalle? Meiner Meinung nach noch das einzige größere zusammenhängende Grundstück.</p>
</blockquote><p>Das Grossmarkthallengrundstück ist das einzige in München, wo ich mir ein neues Sechzger vorstellen kann. Die Gegend ist schön innenstadtnah und hat so ein herrliches Glasscherben-/ Gratlerviertelflair. Leider dürfte ich mit dieser Vorstellung so ziemlich alleine da stehen. Politische Mehrheit ist dafür vermutlich noch weniger möglich als für einen Ausbau in Giesing. Der ist halt inzwischen einfach alternativlos!!!<br />
Aber zum Wohnungsthema zurück. Klar wäre das eine schöne grosse Fläche für Wohnungsbau. Nur müsste man sich da mal wirklich architektonisch was trauen und nicht wieder nur so einen nichtssagenden Einheitssiedlungsbrei hinstellen wie sonst fast überall. </p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>1. Ansiedlung neuer Arbeitsplätze in der gesamten Metropolregion von Burghausen bis Memmingen. Von Eichstätt bis Garmisch.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Die Gewerbesteuer in München ist schon sehr hoch im Vergleich. Problematisch sehe ich da eher, dass viele Firmen Ihre Gewinne über diverse &quot;Geschäftsverbindungen&quot; ins Ausland übertragen.</p>
</blockquote><p>Der Schorsch Kronawitter hat einmal im Bezug auf München gesagt, dass man on ein volles Glas nichts mehr hinein schütten kann. Und München ist schon voll und dicht! Ich hätte gerne ein paar Yediritter die mit ihren Schwertern mal ein paar Jahre lang Firmen mit Arbeitsplatzbedarf wegjagen. Wir müssen siedlungspolitisch halt auch umdenken. Du bust das beste Beispiel. Wunderschön im Grünen draussen wohnen und in der Stadt arbeiten. Und fast jeden Tag einen Haufen Zeit und Ressourcen vergeuden. Es muss dezentraler gedacht werden, sonst ersticken wir irgendwann im Verkehr. Und dass diese irrsinnige Pendlerei ungesund ist, wurde kürzlich auch in einer Studie bestätigt.</p>
<blockquote><blockquote><p>2. Massiver Ausbau der öffentlichen Verkehsrinfrastruktur mit attraktiven auch tangentialen Verbindungen in der gesamten Metropolregion. Dazu gehörte endlich auch eine Stadt- Umland-Bahn damit der Individualverkehr nicht mit dem Bevölkerungswachstum mit wächst und alles völlig verstopft.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Was meinst Du mit &quot;Stadt- Umland-Bahn&quot;, den S-Bahn-Ring?</p>
</blockquote><p>Nein, ich meine tatsächlich eine Stadt- Umland- Bahn. Google mal danach. Da gibt es bereits seit vielen Jahren Vorschläge von ProBahn dazu. Von mir nach Haching z.B. ist Öffdntlich dermaßen unattraktiv, dass das kein Mensch macht. Ein paar fahren Rad. Die meisten Auto, weil es sinnvoll auch gar nicht anders geht. Die umliegenden Gemeinden wie Ottobrunn, Neubiberg, Unterhaching usw.(gilt nwtürlich für alle Richtungen) gehören mit einem leistungsfähigen Bahnsystem verbunden, das Anschluss an das U- und S- Bahnnetz hat. S-Bahn Nord und Südring gehören sowieso gebaut. Das bringt aber erst in Kombination mit einer Stadt- Umlandbahn wirkliche Entlastung.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>3. Ausbau der Radweginfrastruktur hin zu sicheren Radwegen nach dem Beispiel Kopenhagen. Sichere Radwege ziehen Radverkehr nach sich. Straßen und Tunnels ziehen Autoverkehr an. Mit einem Radweg kommen stündlich 5.900 Menschen ins Zentrum. Mit einer Straße nur 1.300. Die Radwege müssen auch überall einen vernünftigen Winterdienst haben. Derzeit klappt das nur innerhalb des Mittleren rings einigermaßen. Außerhalb werden die Radwege oft als Verschiebefläche für den Schnee missbraucht, damit die Autos fahren können <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Hast Du keine Angst, dass mit mehr Fahrrädern die Situation für &quot;normale&quot; Radfahrer noch chaotischer wird? Da braucht es doch zumindest ein paar Regeln und auch die Möglichkeit der Durchsetzung von Verstößen. Kenne einige Polizisten und auch &quot;private Radfahrer&quot; die hier ziemlich schimpfen, aber evtl. bekomme ich auch nur die negativen Aspekte genannt.</p>
</blockquote><p>In Kopenhagen hat sich durch den Ausbau des Radwegenetzes eine neue Fahrradkultur entwickelt. Die geben alle Handzeichen, fahren ziemlich einheitlich mit 20 kmh dahin und es gibt kaum noch Radlrowdies. Weil aufgrund der genialen Infrastruktur eine rüppelhafte Fahrweise nichts bringt. Bei uns ist man als Radler ja schon fast gezwungen sich widerrechtlich zu verhalten, weil man sonst nur noch ausgebremst wird.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>4. Mehr Bauen in die Höhe. Bei jedem Bauprojekt prüfen, ob nicht 1-2 Stockwerke mehr gehen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>100% dafür</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>5. Sofort prüfen, ob nicht alle neuen Projekte, insbesondere mit kleinen Wohnungen 40 Zentimeter höhere Stockwerke bekommen können, damit man raumgewinnende Zwischendecken einziehen kann.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Meinst Du z.B. Betten bzw. Schlafplatz oberhalb der Couch oder wie darf ich mir das vorstellen?</p>
</blockquote><p>Ja genau. Schlafplatz oberhalb der Couch oder Schreibtisch oben. Hühnerleiter rauf. Fertig. Für Studenten, junge Leute genial und kuschlig. Wenn man dann mal verheiratet und etabliert, adipös und bewegungseingeschränkt ist, zieht man eh um.</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>6. Massvolle Ausweisung von Neubaugebieten auch in der Planungsregion 14 rund um München. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Da wären die Umlandgemeinden wohl schnell dabei, allerdings glaubst Du wirklich, dass jemand von z.B. Schleißheim aus nach München (o.K., nach Feldmoching bzw. Münchner Norden wäre möglich) mit dem Fahrrad fährt, vor allem im Winter? Da platzt doch in der Rush-Our die S-Bahn, etc. komplett aus allen Nähten.</p>
</blockquote><p>Ja, das glaube ich, wenn die Infrastruktur attraktiv ist. Mit einem S- Pedelec kann man bis 45 fahren. Ein Schnitt von 35 ist locker drin, ohne dass man verschwitzt ankommt. Leider setzt sich nicht einmal der ADFC für S- Pedelecs ein. Wegen der Helmpflicht. Msn fürchtet die allgemeine Helmpflicht für Radler und dass dann wieder weniger Leute Rad fahren. Ich würde eine Strecke bis 35 km jederzeit mit einrm schnellen e Bike fahren. Ist gesund und billiger als Auto und MVV. Winter und Regen ist nur ein Kleidungsproblem, wenn vernünftig geräumt wird. Für die Statussymbole funktioniert das ja auch. Warum nicht für Radwege??? Und komm mir nicht mit den Finanzen. Radwege braucht man viel weniger als Straßen. Das käme letztendlich sogar günstiger. Due Bau- und Unterhaltskosten für Radwege wären übrigens auch billiger als für das derzeitige Strassensystem!</p>
<blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>7. Bei allen Neu- und Umbauprojekten vernünftige Radinfrastruktur einplanen. Lastenbikes sind oft ein Platzproblem. Die schweren e-Bikes auch, weil man sie nicht über die Treppen schleppen kann. Man muss also künftig überall ausreichend große und ebenerdig oder über Rampen zugängliche sichere Fahrradkeller haben. Das Argument höre ich so oft, wenn ich versuche den Leuten den Verzicht aufs Auto und dafür ein e-Bike schmackhaft zu machen. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>o.k., daran hatte ich noch gar nicht gedacht, ist aber echt ein wichtiger Punkt.</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Du siehst, es gäbe so viele sinnvolle Maßnahmen. Leider dauert das alles viel zu lang. Insbesondere die KFZ-Lobby ist einfach immer noch viel zu mächtig in unserem Land und leider auch in dieser Stadt. Wien ist weiter. Berlin mit dem neuen Fahrradgesetz auch. Und Kopenhagen sowieso.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Schön, wenn Berlin die Gelder aus Bayern mal sinnvoll ausgibt. <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /><br />
Wien und Koppenhagen haben halt in diesen Bereichen schon sehr viel länger vieles richtig gemacht, was in München falsch gelaufen ist.</p>
</blockquote><p>Ja, richtig. Aber man müsste halt jetzt endlich mal umsteuern, wo man schon weiß, dass in 10 Jahren jeden Tag 300.000 Autobewegungen mehr kommen werddn, wenn sich im Angebot nichts ändert. Und was macht man? Tempo 30 in der Rosenheimer, weil man sich nicht traut, den Statussymbolfetischisten in dieser zentralen Lage Parkplätze oder eine Spur zugunsten der Radler weg zu nehmen. Verkehrspolitische Neandertaler halt.</p>
<p>So genug unkontrollierte orale Nahrungsrückgabe für heute.</p>
<p>Gute Nacht!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449244</link>
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<pubDate>Mon, 11 Sep 2017 21:14:09 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
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<title>Wien contra München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Stadt Wien hat ihre Gemeindebauten. Soweit ich weiß entspricht das ca. 30% des Wiener Wohnungsbestands. Damit können die am Markt massiv preisregulatorisch auftreten und haben einen so großen Bestand, dass für Geringverdiener praktisch immer was geht.</p>
</blockquote><p>
ja, ist halt &quot;irgendwann&quot; in München was falsch gelaufen, ansonsten wären auch genügend Wohnungen in &quot;Stadtbesitz&quot;. Ist wahrscheinlich wirklich nur schwer zu korrigieren, leider. <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /></p>
<blockquote><p>München ist kaum noch verschuldet. Man hat in den letzten Jahren massiv Schulden abgebaut. Es sind jetzt unter 1 Mrd. €, was bei fast 1,6 Mio. Einwohnern fast nichts ist. </p>
</blockquote><p>
Sind sogar nur noch 765,- Mio bzw. knapp 500,- Euro pro Einwohner: <a href="https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Stadtkaemmerei/Haushalt/Schuldenstand.html">https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Stadtkaemmerei/Haushalt/Schuldenstand.html</a></p>
<blockquote><p>Da passiert was geht, auch bzgl. der Grundstücke. <br />
Limitierender Faktor ist der Grund. München ist schon die am dichtesten besiedelte Großstadt in D. Das Umland soll als grüne Naherholungszone erhalten bleiben. Nach oben will man auch nicht. Bolzplätze wie die Unnützwiese schützt man nicht ganz zu Unrecht auch. </p>
</blockquote><p>
ja, sehe auch den fehlenden Grund/Platz als größtes Problem. Was denkst Du über die Großmarkthalle? Meiner Meinung nach noch das einzige größere zusammenhängende Grundstück.</p>
<blockquote><p>1. Ansiedlung neuer Arbeitsplätze in der gesamten Metropolregion von Burghausen bis Memmingen. Von Eichstätt bis Garmisch.</p>
</blockquote><p>
Die Gewerbesteuer in München ist schon sehr hoch im Vergleich. Problematisch sehe ich da eher, dass viele Firmen Ihre Gewinne über diverse &quot;Geschäftsverbindungen&quot; ins Ausland übertragen.</p>
<blockquote><p>2. Massiver Ausbau der öffentlichen Verkehsrinfrastruktur mit attraktiven auch tangentialen Verbindungen in der gesamten Metropolregion. Dazu gehörte endlich auch eine Stadt- Umland-Bahn damit der Individualverkehr nicht mit dem Bevölkerungswachstum mit wächst und alles völlig verstopft.</p>
</blockquote><p>
Was meinst Du mit &quot;Stadt- Umland-Bahn&quot;, den S-Bahn-Ring?</p>
<blockquote><p>3. Ausbau der Radweginfrastruktur hin zu sicheren Radwegen nach dem Beispiel Kopenhagen. Sichere Radwege ziehen Radverkehr nach sich. Straßen und Tunnels ziehen Autoverkehr an. Mit einem Radweg kommen stündlich 5.900 Menschen ins Zentrum. Mit einer Straße nur 1.300. Die Radwege müssen auch überall einen vernünftigen Winterdienst haben. Derzeit klappt das nur innerhalb des Mittleren rings einigermaßen. Außerhalb werden die Radwege oft als Verschiebefläche für den Schnee missbraucht, damit die Autos fahren können <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /></p>
</blockquote><p>
Hast Du keine Angst, dass mit mehr Fahrrädern die Situation für &quot;normale&quot; Radfahrer noch chaotischer wird? Da braucht es doch zumindest ein paar Regeln und auch die Möglichkeit der Durchsetzung von Verstößen. Kenne einige Polizisten und auch &quot;private Radfahrer&quot; die hier ziemlich schimpfen, aber evtl. bekomme ich auch nur die negativen Aspekte genannt.</p>
<blockquote><p>4. Mehr Bauen in die Höhe. Bei jedem Bauprojekt prüfen, ob nicht 1-2 Stockwerke mehr gehen.</p>
</blockquote><p>
100% dafür</p>
<blockquote><p>5. Sofort prüfen, ob nicht alle neuen Projekte, insbesondere mit kleinen Wohnungen 40 Zentimeter höhere Stockwerke bekommen können, damit man raumgewinnende Zwischendecken einziehen kann.</p>
</blockquote><p>
Meinst Du z.B. Betten bzw. Schlafplatz oberhalb der Couch oder wie darf ich mir das vorstellen?</p>
<blockquote><p>6. Massvolle Ausweisung von Neubaugebieten auch in der Planungsregion 14 rund um München. </p>
</blockquote><p>
Da wären die Umlandgemeinden wohl schnell dabei, allerdings glaubst Du wirklich, dass jemand von z.B. Schleißheim aus nach München (o.K., nach Feldmoching bzw. Münchner Norden wäre möglich) mit dem Fahrrad fährt, vor allem im Winter? Da platzt doch in der Rush-Our die S-Bahn, etc. komplett aus allen Nähten.</p>
<blockquote><p>7. Bei allen Neu- und Umbauprojekten vernünftige Radinfrastruktur einplanen. Lastenbikes sind oft ein Platzproblem. Die schweren e-Bikes auch, weil man sie nicht über die Treppen schleppen kann. Man muss also künftig überall ausreichend große und ebenerdig oder über Rampen zugängliche sichere Fahrradkeller haben. Das Argument höre ich so oft, wenn ich versuche den Leuten den Verzicht aufs Auto und dafür ein e-Bike schmackhaft zu machen. </p>
</blockquote><p>
o.k., daran hatte ich noch gar nicht gedacht, ist aber echt ein wichtiger Punkt.</p>
<blockquote><p>Du siehst, es gäbe so viele sinnvolle Maßnahmen. Leider dauert das alles viel zu lang. Insbesondere die KFZ-Lobby ist einfach immer noch viel zu mächtig in unserem Land und leider auch in dieser Stadt. Wien ist weiter. Berlin mit dem neuen Fahrradgesetz auch. Und Kopenhagen sowieso.</p>
</blockquote><p>
Schön, wenn Berlin die Gelder aus Bayern mal sinnvoll ausgibt. <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /><br />
Wien und Koppenhagen haben halt in diesen Bereichen schon sehr viel länger vieles richtig gemacht, was in München falsch gelaufen ist.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449242</link>
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<pubDate>Mon, 11 Sep 2017 17:55:49 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Herbert</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wien contra München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Wien hat ihre Gemeindebauten. Soweit ich weiß entspricht das ca. 30% des Wiener Wohnungsbestands. Damit können die am Markt massiv preisregulatorisch auftreten und haben einen so großen Bestand, dass für Geringverdiener praktisch immer was geht.</p>
<p>München ist kaum noch verschuldet. Man hat in den letzten Jahren massiv Schulden abgebaut. Es sind jetzt unter 1 Mrd. €, was bei fast 1,6 Mio. Einwohnern fast nichts ist. <br />
Die Stadt macht auch was sie kann in Sachen Wohnungsbau. Die beiden städt. Wohnungsbaugesellschaften Gewofag und GWG haben beide eine Finanzspritze bekommen um das Programm &quot;Wohnen für alle&quot; möglichst rasch umzusetzen. Da passiert was geht, auch bzgl. der Grundstücke.<br />
Das alles reicht aber angesichts des Zuzugs nicht aus. Insbesondere auch, weil man die schöne Umgebung mit dem tollen Freizeitwert nicht einfach zu betonieren kann und will. Und dann sind da auch immer wieder Bürgerinitiativen, die zu massive Bebauung in ihrem Viertel kritisieren und auch manchmal verhindern. Z. B. Unnützwiese. <br />
Limitierender Faktor ist der Grund. München ist schon die am dichtesten besiedelte Großstadt in D. Das Umland soll als grüne Naherholungszone erhalten bleiben. Nach oben will man auch nicht. Bolzplätze wie die Unnützwiese schützt man nicht ganz zu Unrecht auch. </p>
<p>M. E. geht es nur, wenn man an allen möglichen Rädern dreht:</p>
<p>1. Ansiedlung neuer Arbeitsplätze in der gesamten Metropolregion von Burghausen bis Memmingen. Von Eichstätt bis Garmisch.<br />
2. Massiver Ausbau der öffentlichen Verkehsrinfrastruktur mit attraktiven auch tangentialen Verbindungen in der gesamten Metropolregion. Dazu gehörte endlich auch eine Stadt- Umland-Bahn damit der Individualverkehr nicht mit dem Bevölkerungswachstum mit wächst und alles völlig verstopft.<br />
3. Ausbau der Radweginfrastruktur hin zu sicheren Radwegen nach dem Beispiel Kopenhagen. Sichere Radwege ziehen Radverkehr nach sich. Straßen und Tunnels ziehen Autoverkehr an. Mit einem Radweg kommen stündlich 5.900 Menschen ins Zentrum. Mit einer Straße nur 1.300. Die Radwege müssen auch überall einen vernünftigen Winterdienst haben. Derzeit klappt das nur innerhalb des Mittleren rings einigermaßen. Außerhalb werden die Radwege oft als Verschiebefläche für den Schnee missbraucht, damit die Autos fahren können <img src="https://loewen-bar.de/forum/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /><br />
4. Mehr Bauen in die Höhe. Bei jedem Bauprojekt prüfen, ob nicht 1-2 Stockwerke mehr gehen.<br />
5. Sofort prüfen, ob nicht alle neuen Projekte, insbesondere mit kleinen Wohnungen 40 Zentimeter höhere Stockwerke bekommen können, damit man raumgewinnende Zwischendecken einziehen kann.<br />
6. Massvolle Ausweisung von Neubaugebieten auch in der Planungsregion 14 rund um München. <br />
7. Bei allen Neu- und Umbauprojekten vernünftige Radinfrastruktur einplanen. Lastenbikes sind oft ein Platzproblem. Die schweren e-Bikes auch, weil man sie nicht über die Treppen schleppen kann. Man muss also künftig überall ausreichend große und ebenerdig oder über Rampen zugängliche sichere Fahrradkeller haben. Das Argument höre ich so oft, wenn ich versuche den Leuten den Verzicht aufs Auto und dafür ein e-Bike schmackhaft zu machen. </p>
<p>Du siehst, es gäbe so viele sinnvolle Maßnahmen. Leider dauert das alles viel zu lang. Insbesondere die KFZ-Lobby ist einfach immer noch viel zu mächtig in unserem Land und leider auch in dieser Stadt. Wien ist weiter. Berlin mit dem neuen Fahrradgesetz auch. Und Kopenhagen sowieso.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449237</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449237</guid>
<pubDate>Mon, 11 Sep 2017 14:51:35 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>BlueMagic</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wien contra München (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Stadt Wien hat eine sehr aktive Wohungsbaupolitik. Das Modell ist sicherlich nicht perfekt aber die Situation dort ist bei vergleichbarer Einwohnerzahl um einiges entspannter. Weil man dort frühzeitig und nachhaltig selbst in den Wohnungsmarkt eingegriffen hat. Da braucht man also gar nicht nach Venezuela oder anderen gescheiterten Staatsformen blicken.</p>
</blockquote><p>Ist es in Wien nicht &quot;nur&quot; deshalb entspannter, weil die Stadt selbst dort sehr viel Wohnraum geschaffen hat bzw. schafft? Bin nicht wirklich im Thema, aber in München habe ich eher das Gefühl, dass die Stadt München bzw. &quot;stadtnahe&quot; Wohnungsprojekte eher verkauft / privatisiert werden und keine neuen Projekte von der Stadt finanziert werden. Bin auch noch etwas unschlüssig, ob bei der aktuellen Verschuldung der Stadt München (ist Wien genau so hoch oder noch höher verschuldet?) ein massiver Bau von Wohnungen überhaupt möglich / sinnvoll ist, aber bei vorhandenem Grund (die Stadt München hat doch bestimmt noch das ein oder andere Grundstück oder ist da schon alles verkauft?) sollte einem Wohnungsbau der Stadt doch nichts im Wege stehen, oder?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449233</link>
<guid>https://loewen-bar.de/forum/index.php?id=449233</guid>
<pubDate>Mon, 11 Sep 2017 14:08:31 +0000</pubDate>
<category>Forum</category><dc:creator>Herbert</dc:creator>
</item>
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