Neues vom AR Vorsitzenden (Forum)

Herbert, Sonntag, 12.09.2021, 11:39 (vor 7 Tagen) @ moralischeinstanz

Die Scheinheiligkeit bezog sich auch nicht auf Hr. Schneider, sondern auf dich.

Du bist ja durchaus in der Lage das Verhalten von Hr. Stimoniaris so negtiv zu werten, obwohl MAN und HI nichts miteinander zu tun haben, und das andere erst mal ein Zeitungsartikel ist. Mir geht es sicher nicht darum, den Hr. Saki zu verteidigen. Aber auf der einen Seite päpstlicher als der Papst und auf der anderen Seite ist es plötzlich in Ordnung wenn man die Zulässigkeit einer Satzung dazu nutzt, sein eigenes Geld und das der Spezl zu sichern. Pikanterweise das Geld das ihn erst in die präsidiale Situation gebracht hat.

Für mich ist das Scheinheilig.

Wenn es Dir wirklich darum geht, dass Hr. Schneider seinen letzten Kredit an die KgaA zurück bezahlt bekommen hat, dann ist der Vorwurf das es nur um das "das eigene Geld und das der Spezl" ging schon sehr weit her geholt bzw. anscheinend fehlen Dir da ein paar wichtige Infos:
1. Es gab damals nur die Wahl zwischen Insolvenz und Teilverkauf an einen Investor. -> was besser gewesen wäre kann man selbst jetzt nicht 100%ig sagen, damals bzw. zum Zeitpunkt der Entscheidung war eine Abwägung extrem schwierig.
2. Bei einer Insolvenz wären vom dann Verantwortlichen Präsidium definitiv Vermögenswerte des e.V. "vernichtet" worden. Ob der e.V. durch Schulden bzw. vertragliche Verpflichtungen die der Insolvenzverwalter der KgaA dann "genutzt" hätte ein Problem bekommen hätte ist auch eher wahrscheinlich.
3. Aufgrund von 2. wäre jedes Präsidiumsmitglied des e.V. evtl. sogar gegenüber den Mitgliedern des e.V. schadensersatzpflichtig gewesen. Immer unter der Voraussetzung, dass ein Investor zur Verfügung gestanden hätte um das Szenario "Insolvenz" abzuwenden. -> In wie weit ein e.V.-Mitglied das dann im Falle der Insolvenz durgezogen hätte und ob man "beweisen" hätte können, dass der Investor wirklich gezahlt hätte ist natürlich auch fraglich. Im Nachhinein, also jetzt, ist aber klar, dass der Verkauf von Anteilen an der KgaA an einen Investor die Insolvenz abgewendet hat.
4. Der letzte Kredit von Hr. Schneider und um den geht es Dir hier ja wurde während der Verhandlungen mit dem Investor gewährt und diente nur dazu, dass nicht vor einer Einigung mit dem Investor bereits massive Zahlungprobleme bei der KgaA verhanden gewesen wären. -> Daher ist es absolut legitim, dass dieser Kredit nicht wie andere Kredite behandelt wurde, sondern zurück bezahlt wurde. -> Es ist halt ein Unterschied ob man hochverzinste Kredite gewährt um ein Unternehmen zu retten oder ob man einen kurzfristigen Überbrückungskredit für die Zeit bis eine andere Fremdfinanzierung - immer noch mit dem hohen Risiko, dass bei einer "Nicht-Einigung" dieses Geld dann auch noch weg ist - zur Verfüung stellt.

Sicherlich war nicht alles in meiner Beurteilung, vor allem im Nachhinein aber auch damals (wurde auch in diversen Gesprächen mit Hr. Schneider von mir mitgeteilt) richtig, aber der einzige persönliche Vorteil, den Hr. Schneider durch KgaA bzw. e.V. erzielt hat war ein gewisse Bekanntheit und ein "in der Öffentlichkeit stehen". Jetzt einen Saki Stimonniaris bzw. dessen Verhalten mit einem Hr. Schneider bzw. dessen Verhalten gleich zu setzen ist so was von unfair. Was hat denn Saki Stimmoniaris für die KgaA oder vor allem für den e.V. getan?


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