@Paul (Forum)

Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !, Freitag, 19.02.2021, 00:49 (vor 9 Tagen) @ Paul

Für eine Eindämmung ist es ungefähr 12 Monate zu spät

Mit "Eindämmung" meine ich eine "sehr niedrige Prävalenz herstellen". Dafür ist es nie zu spät. Aktuell ist München ja mit einer 7-Tages-Inzidenz von 28,6 auf einem guten Weg. Und dies sogar ohne massive flächendeckende Antigen-Schnelltests, wie ich sie in Luxemburg sehen möchte. Mit eben diesen könnte man m.E. das Virus sehr wohl in wenigen Wochen eindämmen.

Hier basiere ich mich auf Dr. Michael Mina, der neben Dr. Amesh Adalja vom John Hopkins meine Hauptquelle in den USA ist. Beide haben in einer Anhörung vor dem Kongress massiv für Schnelltests geworben die man eigentlich schon vor Monaten hätte nutzen können. Auch in Deutschland wurden sie von manchen Experten frühzeitig empfohlen.

Hätte mich halt interessiert was andere Menschen von diesem Plan halten. Für mich ist das die einzige wirklich Alternative zum Lockdown. Ein Massensterben ist definitiv keine wünschenswerte Alternative.

hier hat mal jemand geschrieben, daß Herdenimmunitaet die Lösung sei, auch der Zug ist abgefahren

Also "Herdenimmunität" ist genau das was wir brauchen. Herdenimmunität durch Impfungen und Ansteckungen, aber eben bevorzugt durch im Vergleich zur Ansteckung viel weniger gefährliche Impfungen.

Langfristig ist das der Weg raus aus der Pandemie. Bis zu diesem Punkt werden aber noch einige Monate vergehen wo es eine Eindämmungsstrategie braucht, die NICHT die Wirtschaft total gegen die Wand fährt und die Menschen krankmachend "einsperrt".

im Moment ist impfen die einzige Schutzvariante und die Aufhebung aller Beschränkungen

Siehe oben. Reihenfolge: Schnelltestoffensive, niedrige Prävalenz, mehr Freiheiten, viele Impfungen, sukzessive Aufhebung der Beschränkungen.

Ob nun Mutationen ansteckender sind oder nicht ist wie vieles eine der Glaubensfragen, mich hat nur die gespielte Überraschung über die Mutationen überhaupt gewundert, das war bei den Unmengen von Experten schon sehr verwunderlich

Experten haben sich doch nicht gewundert, sie waren nur halt nicht froh über diese Entwicklung.

Und dass die neuen Mutationen ansteckendER sind, wurde halt dummerweise bereits nachgewiesen. Das ist also längst keine Glaubensfrage mehr wie Gott. Wir hatten in Luxemburg eine praktische Anschauung in den Schulen mit der Britenvariante. Das muss man dann leider zur Kenntnis nehmen, auch wenn es einem selber nicht gefällt.

Impfen, Impfen, IMPFEN, und endlich die Beschränkungen aufheben, mein Beitrag


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