PRO OLY 2021/2022! (Forum)

Busfahra_, Donnerstag, 23.07.2020, 10:19 (vor 18 Tagen) @ BlueMagic

Könnte so sein. Die Olympiapark GmbH kann natürlich auch jede sichere Einnahmequelle brauchen. Keine Ahnung, wie es sich finanziell auswirken würde, wenn jedes Jahr ein bis zwei Open Airs mit 60.000 Besuchern weniger stattfinden und dafür 17 Zweitligaspiele mit im Schnitt 15'-20'. Wobei für die Zweitligatauglichkeit ja zusätzlich investiert werden müsste. Würde vermutlich schon einige Jahre dauern, bis da ein ROI raus käme. Insbesondere, weil man bei Sechzig ja auch immer mit Abstieg rechnen müsste. Und dann ginge es wieder nach Giesing zurück.
Und der bodenständige Sendlinger versteht uns viel besser als der abgehobene Schwabinger.
Von dem fürchte ich da kaum Gegenwind.

Was bisher immer ein bisschen untergegangen ist, vermutlich, weil niemand wirklich die Details kennt:

Es gibt ja eine Vereinbarung, die kurz gesagt darin besteht, dass im Oly nicht mehr Fußball gespielt wird und in der AA im Gegenzug keine Konzerte stattfinden.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Olypark GmbH auf die Konzerte verzichten bzw riskieren kann, dass die Veranstalter in die AA abwandern.
Die genauen Zahlen habe ich gerade nicht zur Hand, aber in der Regel waren in den letzten Jahren schon immer so 8 bis 10 große Open Airs, bei denen das Oly (mehr oder weniger) ausverkauft war. Die Open Air-Saison läuft halt deutlich länger als die Fußball-Sommerpause. Und bei großen Touren von Künstlern, die das Oly voll machen, sind die Termine halt auch nicht so einfach zu ändern. Als Olypark GmbH daher zu kommen, und zu irgendwelchen Künstlern zu sagen: "Schön, dass Ihr kommt, aber bitte vier Wochen später, weil vorher spielt da jemand Fußball" wird halt nicht funktionieren.

Zu den Kosten:
Klar, 30 Millionen werden nicht reichen.
Andererseits werden alleine für ein Championsleague-Finale und eine sinnfreie EM mindestens 24 Millionen aus dem Fenster geschmissen - bestenfalls, könnte auch noch teurer werden. Man bläst also einer hochmafiösen und kriminellen Organisation für fünf beschissene Fußballspiele Millionen in den Arsch.
Da würde ich schon erwarten, dass eine langfristige und nachhaltige Investition, mit der ein Stadion für Jahre - wenn nicht Jahrzehnte - ertüchtigt werden könnte, nicht an ein paar Millionen scheitert.


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