Expan­si­ons­be­stre­bungen eines Fuß­ball-Inves­tors (Forum)

Randpositionslöwe, Donnerstag, 21.05.2020, 11:21 (vor 7 Tagen) @ harie (ohne R)
bearbeitet von Randpositionslöwe, Donnerstag, 21.05.2020, 11:39

Gibt es die Regel, dass man eine GF GmbH benötigt, wenn 50+1 fällt überhaupt noch?
Brauchen wir wenn Hasan verkauft wieder einen KO Vertrag mit dem neuen Käufer?

Ohne GF-GmbH gibt es keine GmbH & Co. KGaA.
Es ist also nicht die DFB-Regel die eine GF-GmbH fordert, sondern die gewählte Gesellschaftsform.

Die 50+1 Regel fordert die 100%ige Beherrschung der Komplementärin(GmbH) durch den Mutterverein. Dann kann der Kommanditanteil am Lizenznehmer KG(aA) auch weniger als 50% sein.

Deshalb empfiehlt der DFB diese Gesellschaftsform, um die Geschäftsführung zu behakten und sie trotzdem auf dem Kapitalmarkt bedienen zu können. Bekanntestes Beispiel der BvB der mit seiner KGaA an der Börse ist.

Cool, danke für die schlüssige Antwort. Wenn 50+1 fällt würde es sich dann folgende Frage stellen:
Wenn der Hasan das Ganze weiterverkauft, wäre es naheliegend, dass er diese Entscheidungsgewalt in der GF GmbH auch mitverkaufen kann. Obwohl es wahrscheinlich aber trotzdem wieder einen KO Vertrag braucht, der das Innenverhältnis der beiden Gesellschafter regelt. Damit wäre aber der e.V. der Volldepp bei der ganzen Sache.

Und vor dem Fall der 50+1 Regel wäre es interessant, (wie an anderer Stelle schon diskutiert) ob der KO-Vertrag so wie vorhanden bestehen bleibt, wenn Hasan die HAM vorher verkauft.


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