Es geht ja bei denen nicht nur um die Ultras, sondern um den gesamten Kern.
Der Schmutz hat eine bedeutende Allesfahrer-Szene, die nun ebenfalls zerschlagen wird. Ausser den Drehkreuzen wurden zu dieser Saison nun auch die Auswärtsdauerkarten in Europacup und DFB-Pokal gestrichen. Die etwa 400 Allesfahrer müssen sich wieder selbst um Tickets kümmern und Gefahr laufen, keine zu bekommen.
Diese finden das verständlicherweise als einen ziemlichen Affront. Hintergrund dabei ist, dass es wohl in BErlin und in London geringfügig geraucht hat.
Der FC Bayern ist ein Club, der das Wegfallen der Hardcorefans ebenso verschmerzen kann wie es Größen wie Barca, Real, Arsenal und ManU bereits praktiziert haben.
Dass man als "Mediator" für die Ultradiskussion von SEiten der Fehlfarben ausgerechnet den ehemaligen Terrorexperten Salewski einsetzt ist ohnehin ein Witz.
Grundsätzlich hasse ich die rote Pest ja abgrundtief. Ich kann nicht verstehen wie man Anhänger von diesem dreckigen Konstrukt werden kann. Die "Hilfe zur Selbsthilfe", also von diesem Scheißverein weg zu kommen, sollte aber nicht durch den SCheißverein selbst praktiziert werden. Denn dadurch entstehen Märtyrer.
Andererseits sieht man in dieser Lücke schon eine enorme Doppelmoral (zieht man zugrunde dass das, was der Dreck vorzeigt überhaupt "Moral" genannt werden kann): Auf der einen Seite unterstützt man mit der Argumentation der "Unschuldsvermutung" einen angeklagten Präsidenten, auf der anderen Seite spricht man 55 Stadionverbote gegen Ultras "Auf Verdacht", teilweise ohne Anklage der Polizei, aus.
In dieser Phase der Polizeitaktik wird der Abschaum viele seiner treuen Anhänger verlieren. Allerdings ist der Abschaum in einer Situation, in der das sowieso niemand wahr nimmt.
Ob jemand übrigens ein "echter" Hardcore-Bayern-Anhänger ist, oder nur einer von denjenigen, die das nicht bemerken, erkennt man übrigens daran, ob derjenige 1860 gegen Dortmund die DAumen drückt.