@harie: (Forum)

Kraiburger, Dienstag, 10.09.2019, 15:33 (vor 10 Tagen)

TPO ist eigentlich genau das Gegenteil von dem, was du beschreibst.

Nur Spieler und Funktionäre verdienen mit Fußball das Geld. Der Rest verdient es am Fußball.

Die englischen Klubs sind allesamt von Mäzenen finanziert. Damit verdient keiner der Eigentümer Geld.
Anders sieht es da in den Spanien und besonders Portugal aus. Teilweise auch in Italien.

Hier hat die FIFA versucht eine Art 50+1 Regel einzuführen. Nennt sich Third Party Ownership (TPO).
Damit wurde dem bisherigen Geschäftsmodell beim Beratergeschäft und Spielerhandel die Grundlage entzogen.
Bislang konnten Berater und Investoren die Transferrechte am Spieler halten und somit lag auch bei ihnen die Entscheidung wann ein Spieler verkauft wird. Dabei stehen dann natürlich nicht mehr die sportlichen Interessen des Klubs im Vordergrund.
Das wird durch die TPO nun untersagt. Es ist also zwingend erforderlich, dass die Entscheider bei Transfers Zugriff auf die Vereine erhalten.
Tja und das verhindert die 50+1 Regel in Deutschland während in anderen Länder diese Berater und Investoren eben die Klubs kaufen und somit die Gewinne wieder einstreichen können. Direkt oder über Dividenden und Gewinnabführungen.

Natürlich ist da dann auch die Geldwäsche ein Thema.


TPO ist eben jenes Geschäftsmodell, in dem Berater und Mäzene uneingeschränkt Zugriff auf das Transfergeschäft hatten. "Erfinder" und bislang größter Nutznießer war ein gewisser Kim Joorbachian. Die FIFA hat das TPO verboten, und die Transfergeschäfte wieder zurück in die Vereine gelegt!

@harie:

harie(ohne R), Dienstag, 10.09.2019, 17:37 (vor 10 Tagen) @ Kraiburger

TPO ist eigentlich genau das Gegenteil von dem, was du beschreibst.

Nur Spieler und Funktionäre verdienen mit Fußball das Geld. Der Rest verdient es am Fußball.

Die englischen Klubs sind allesamt von Mäzenen finanziert. Damit verdient keiner der Eigentümer Geld.
Anders sieht es da in den Spanien und besonders Portugal aus. Teilweise auch in Italien.

Hier hat die FIFA versucht eine Art 50+1 Regel einzuführen. Nennt sich Third Party Ownership (TPO).
Damit wurde dem bisherigen Geschäftsmodell beim Beratergeschäft und Spielerhandel die Grundlage entzogen.
Bislang konnten Berater und Investoren die Transferrechte am Spieler halten und somit lag auch bei ihnen die Entscheidung wann ein Spieler verkauft wird. Dabei stehen dann natürlich nicht mehr die sportlichen Interessen des Klubs im Vordergrund.
Das wird durch die TPO nun untersagt. Es ist also zwingend erforderlich, dass die Entscheider bei Transfers Zugriff auf die Vereine erhalten.

Tja und das verhindert die 50+1 Regel in Deutschland während in anderen Länder diese Berater und Investoren eben die Klubs kaufen und somit die Gewinne wieder einstreichen können. Direkt oder über Dividenden und Gewinnabführungen.

Natürlich ist da dann auch die Geldwäsche ein Thema.

TPO ist eben jenes Geschäftsmodell, in dem Berater und Mäzene uneingeschränkt Zugriff auf das Transfergeschäft hatten. "Erfinder" und bislang größter Nutznießer war ein gewisser Kim Joorbachian. Die FIFA hat das TPO verboten, und die Transfergeschäfte wieder zurück in die Vereine gelegt!

Ich habe ja geschrieben dass die FIFA mit TPO diesem Treiben die Geschäftsgrundlage entzogen hat, da nun alle Transferrechte beim Verein sein müssen und nicht mehr bei den Beratern und Investoren.

@harie:

Kraiburger, Dienstag, 10.09.2019, 17:38 (vor 10 Tagen) @ harie(ohne R)

TPO ist eigentlich genau das Gegenteil von dem, was du beschreibst.

Nur Spieler und Funktionäre verdienen mit Fußball das Geld. Der Rest verdient es am Fußball.

Die englischen Klubs sind allesamt von Mäzenen finanziert. Damit verdient keiner der Eigentümer Geld.
Anders sieht es da in den Spanien und besonders Portugal aus. Teilweise auch in Italien.

Hier hat die FIFA versucht eine Art 50+1 Regel einzuführen. Nennt sich Third Party Ownership (TPO).
Damit wurde dem bisherigen Geschäftsmodell beim Beratergeschäft und Spielerhandel die Grundlage entzogen.
Bislang konnten Berater und Investoren die Transferrechte am Spieler halten und somit lag auch bei ihnen die Entscheidung wann ein Spieler verkauft wird. Dabei stehen dann natürlich nicht mehr die sportlichen Interessen des Klubs im Vordergrund.
Das wird durch die TPO nun untersagt. Es ist also zwingend erforderlich, dass die Entscheider bei Transfers Zugriff auf die Vereine erhalten.

Tja und das verhindert die 50+1 Regel in Deutschland während in anderen Länder diese Berater und Investoren eben die Klubs kaufen und somit die Gewinne wieder einstreichen können. Direkt oder über Dividenden und Gewinnabführungen.

Natürlich ist da dann auch die Geldwäsche ein Thema.

TPO ist eben jenes Geschäftsmodell, in dem Berater und Mäzene uneingeschränkt Zugriff auf das Transfergeschäft hatten. "Erfinder" und bislang größter Nutznießer war ein gewisser Kim Joorbachian. Die FIFA hat das TPO verboten, und die Transfergeschäfte wieder zurück in die Vereine gelegt!


Ich habe ja geschrieben dass die FIFA mit TPO diesem Treiben die Geschäftsgrundlage entzogen hat, da nun alle Transferrechte beim Verein sein müssen und nicht mehr bei den Beratern und Investoren.


TPO war der Name des Geschäftsmodells, das durch die FIFA verboten wurde!

@harie:

harie(ohne R), Dienstag, 10.09.2019, 17:46 (vor 10 Tagen) @ Kraiburger

TPO ist eigentlich genau das Gegenteil von dem, was du beschreibst.

Nur Spieler und Funktionäre verdienen mit Fußball das Geld. Der Rest verdient es am Fußball.

Die englischen Klubs sind allesamt von Mäzenen finanziert. Damit verdient keiner der Eigentümer Geld.
Anders sieht es da in den Spanien und besonders Portugal aus. Teilweise auch in Italien.

Hier hat die FIFA versucht eine Art 50+1 Regel einzuführen. Nennt sich Third Party Ownership (TPO).
Damit wurde dem bisherigen Geschäftsmodell beim Beratergeschäft und Spielerhandel die Grundlage entzogen.
Bislang konnten Berater und Investoren die Transferrechte am Spieler halten und somit lag auch bei ihnen die Entscheidung wann ein Spieler verkauft wird. Dabei stehen dann natürlich nicht mehr die sportlichen Interessen des Klubs im Vordergrund.
Das wird durch die TPO nun untersagt. Es ist also zwingend erforderlich, dass die Entscheider bei Transfers Zugriff auf die Vereine erhalten.

Tja und das verhindert die 50+1 Regel in Deutschland während in anderen Länder diese Berater und Investoren eben die Klubs kaufen und somit die Gewinne wieder einstreichen können. Direkt oder über Dividenden und Gewinnabführungen.

Natürlich ist da dann auch die Geldwäsche ein Thema.

TPO ist eben jenes Geschäftsmodell, in dem Berater und Mäzene uneingeschränkt Zugriff auf das Transfergeschäft hatten. "Erfinder" und bislang größter Nutznießer war ein gewisser Kim Joorbachian. Die FIFA hat das TPO verboten, und die Transfergeschäfte wieder zurück in die Vereine gelegt!


Ich habe ja geschrieben dass die FIFA mit TPO diesem Treiben die Geschäftsgrundlage entzogen hat, da nun alle Transferrechte beim Verein sein müssen und nicht mehr bei den Beratern und Investoren.

TPO war der Name des Geschäftsmodells, das durch die FIFA verboten wurde!

Ok vielleicht missverständlich formuliert.

@harie:

Kraiburger, Dienstag, 10.09.2019, 18:06 (vor 10 Tagen) @ harie(ohne R)

Dem Grunde nach besagte das TPO-Modell, dass externe Vereine durch gezielte Maßnahmen in den Medien so unter Druck gesetzt werden sollten, dass sie zum Kauf eines Spielers genötigt werden. Der Verein solle in diesem System jedoch ausschließlich das Risiko tragen, während Transfererlöse unc -chancen ausschließlich beim externen Finanzier bleiben sollten. Selbst wenn sich der Spieler verletzte, verpflichtet sich der Verein, den vollen Kaufpreis aufzubringen.

Der holländische Club Twende Enschede wurde mit diesem Sytem sogar 2015 in die Insolvenz gedrängt, da er unter Druck und unter Zusicherung "extremer finanzieller Mittel" deutlich mehr Fremdkapital aufgenommen hat, als er das hätte tun dürfen.

Am 16. Dezember 2015 wurde der Verein vom niederländischen Verband KNVB für drei Jahre für die Europapokal-Wettbewerbe gesperrt. Der Grund dafür ist Übertragung der Transferrechte von sieben Twente-Spielern an die 2014 mit fünf Millionen Euro eingestiegene Investorengruppe Doyen Sports Group aus Malta. Dies verstößt seit Mai 2015 gegen die Vorschriften des KNVB. Im November 2015 wurde bekannt, dass die Investorengruppe über die Transferrechte hinaus Einfluss auf die Geschäftsführung von Twente ausübte. Daraufhin sperrte der Verband die Vorstandsmitglieder des FC Twente für sämtliche Fußball-Tätigkeiten und die KNVB-Lizenzkommission verhängte eine Geldstrafe von 42.500 Euro. Der Fortbestand der Lizenz hing von der weiteren Zusammenarbeit des finanziell angeschlagenen Vereins mit dem KVNB ab.[8]


Dieses TPO-Modell wurde daraufhin von der FIFA verboten, obwohl sich der "Erfinder", ein gewisser Kim Joorbachian wie folgt äußerte:

The businessman Kia Joorabchian, heavily involved in the third-party ownership of players, defended the arrangement, calling it "the South American model and a model that appears all over Europe".[16] In his view third-party transfers are "a way of bringing outstanding players to clubs that would not be able to afford them ordinarily. So they increase the competition", further explaining: "What happens, in Brazil particularly, clubs cannot afford to buy a player. So they go to a business, a bank, a major supermarket, an individual, a person, a wealthy individual and say: 'We want Mr X. You put up 70, 80, 100 per cent of the money, let him play here.' It is a little bit like a loan deal between two clubs, except it is a loan deal between the club and a third party".[17]

After the Premiership introduced rules against third-party ownership, lawyer Jean-Louis Dupont claimed that it was illegal.[18]


Erwähnter Kim Joorbachian hat in der Saison 2016/17 die Spieler Ba, Ribamar, Andreade und Gutkjaer an 1860 München vermittelt. Für diese Ablösesummen der Spieler musste 1860 München einen Kredit bei Hasan Ismaik aufnehmen. Nach dem Abstieg waren die Spieler ablösefrei und konnten erneut von Kim Joorbachian vermittelt werden. Das verbotete System TPO kam hierbei jedoch nicht zur Anwendung, da es zu dem Zeitpunkt ja schon verboten war.

https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-1860-muenchen-kia-joorabchian-neuer-mann-fuer-transfers-7162877.html

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