Eigenkapitalverschlechterung KGaA (Forum)

Schreihals nachfragend, Montag, 01.07.2019, 21:04 (vor 163 Tagen)

Haben sie gestern eigentlich erläutert, woraus die Erhöhung des negativen Eigenkapitals um 2,7 Mio Euro besteht bzw. wie es dazu kommt? (Zahl aus dem Löwenmagazin Ticker)

Wenn es diese Erhöhung nicht gäbe, müsste der Mitgesellschafter gar keine Darlehen umwandeln und man hätte eine Sorge weniger.

Eigenkapitalverschlechterung KGaA

laimerloewe (c), Montag, 01.07.2019, 21:25 (vor 163 Tagen) @ Schreihals nachfragend

Das liegt an den dfb-regularien. Wenn du unter der geforderten Eigenkapitalquote liegst und diese sich weiter verschlechtert, musst du 5% der Verschlechterung als Strafe zahlen. In der Saison 17/18 wurde 2,7 mio miese gemacht und da unser großzügiger Investor nicht rechtzeitig gewandelt hat, ergab sich daraus eine Strafe von 135.000 e. Ist man Wiederholungstäter werden 10% angesetzt. Beim dritten Mal gibts zusätzlich Punktabzug. Sehr klar dargestellt von Herrn bay.

Ich möchte hinzufügen, dass der investorenfreundliche Teil des Publikums gestern einen konstanten Aufriss wg der Pyrostrafen gemacht hat, aber bei diese Strafe unkommentiert zur Kenntnis genommen wurde. Obwohl hier wesentlich mehr Geld sinnlos verbrannt wurde.

Eigenkapitalverschlechterung KGaA

United Sixties, Montag, 01.07.2019, 21:51 (vor 163 Tagen) @ laimerloewe (c)

Eigenkapitalverschlechterung KGaA

Schreihals schon klar aber, Dienstag, 02.07.2019, 10:05 (vor 163 Tagen) @ laimerloewe (c)

Das liegt an den dfb-regularien. Wenn du unter der geforderten Eigenkapitalquote liegst und diese sich weiter verschlechtert, musst du 5% der Verschlechterung als Strafe zahlen. In der Saison 17/18 wurde 2,7 mio miese gemacht und da unser großzügiger Investor nicht rechtzeitig gewandelt hat, ergab sich daraus eine Strafe von 135.000 e. Ist man Wiederholungstäter werden 10% angesetzt. Beim dritten Mal gibts zusätzlich Punktabzug. Sehr klar dargestellt von Herrn bay.


So hatte ich es auch gelesen und ist auch so weit klar. Meine Frage bezieht sich auf die "Finanzierung" des o.g. Verlustes. Sprich woher kommt das Geld, das mehr ausgegeben als eingenommen wurde? Da zählen wahrscheinlich gestundete Zinszahlungen an HAM dazu und die Forderungen des e.V., aber das können keine 2,7 Mio sein, oder?

Hier hätte man mal nachfragen können statt bei der Pyrotechnik. Aber so Finanzierungsgeschichten sind ja laut Wettberg egal, weil wir's eh nicht zurückzahlen können...

Eigenkapitalverschlechterung KGaA

Kraiburger, Dienstag, 02.07.2019, 11:45 (vor 162 Tagen) @ Schreihals schon klar aber

Das liegt an den dfb-regularien. Wenn du unter der geforderten Eigenkapitalquote liegst und diese sich weiter verschlechtert, musst du 5% der Verschlechterung als Strafe zahlen. In der Saison 17/18 wurde 2,7 mio miese gemacht und da unser großzügiger Investor nicht rechtzeitig gewandelt hat, ergab sich daraus eine Strafe von 135.000 e. Ist man Wiederholungstäter werden 10% angesetzt. Beim dritten Mal gibts zusätzlich Punktabzug. Sehr klar dargestellt von Herrn bay.

So hatte ich es auch gelesen und ist auch so weit klar. Meine Frage bezieht sich auf die "Finanzierung" des o.g. Verlustes. Sprich woher kommt das Geld, das mehr ausgegeben als eingenommen wurde? Da zählen wahrscheinlich gestundete Zinszahlungen an HAM dazu und die Forderungen des e.V., aber das können keine 2,7 Mio sein, oder?

Hier hätte man mal nachfragen können statt bei der Pyrotechnik. Aber so Finanzierungsgeschichten sind ja laut Wettberg egal, weil wir's eh nicht zurückzahlen können...

Ich hab alle Folien des KCB zur Finanzlage abfotografiert, und kann sie dir gerne schicken, wenn du mir eine Mail an Kraiburger ähd gmx.de schickst!

Eigenkapitalverschlechterung KGaA - Finanzierung

HHeinz @, München, Dienstag, 02.07.2019, 12:21 (vor 162 Tagen) @ Schreihals schon klar aber

So hatte ich es auch gelesen und ist auch so weit klar. Meine Frage bezieht sich auf die "Finanzierung" des o.g. Verlustes. Sprich woher kommt das Geld, das mehr ausgegeben als eingenommen wurde? Da zählen wahrscheinlich gestundete Zinszahlungen an HAM dazu und die Forderungen des e.V., aber das können keine 2,7 Mio sein, oder?

Hier hätte man mal nachfragen können statt bei der Pyrotechnik. Aber so Finanzierungsgeschichten sind ja laut Wettberg egal, weil wir's eh nicht zurückzahlen können...

Mal so aus der Hüfte geschossen, muss daher nicht stimmen
1,5 Mio. aus dem Genussscheindeal mit Herrn Ismaik, dann die Zinsstundungen von Herrn Ismaik sowie dem e.V. Das rechne ich jetzt mal mit 1 Mio. Euro, und dann gibt es vermutlich noch einen kleineren Betrag den deckt man vielleicht mit eingehenden Zahlungen aus der Folgesaison, und überbrückt mit kurzfristigen Kreditlinien.

Daher zahlt die Bayerische dann über 500.000 Euro, aber kaufen kann man dann nur den Dennis Erdmann (und vermutlich noch etwas Kleines). Könnte aber auch sein dass man Rückstellungen für eine Strafzahlung im Dezember bildet.

Eigenkapitalverschlechterung KGaA - Finanzierung

Schreihals zweifelnd, Dienstag, 02.07.2019, 23:21 (vor 162 Tagen) @ HHeinz

1,5 Mio. aus dem Genussscheindeal mit Herrn Ismaik, dann die Zinsstundungen von Herrn Ismaik sowie dem e.V. Das rechne ich jetzt mal mit 1 Mio. Euro, und dann gibt es vermutlich noch einen kleineren Betrag den deckt man vielleicht mit eingehenden Zahlungen aus der Folgesaison, und überbrückt mit kurzfristigen Kreditlinien.


Ich dachte auch erst an die Genussscheine, aber zählen die nicht sogar als Eigenkapital?

Eigenkapitalverschlechterung KGaA

Randpositionslöwe, Dienstag, 02.07.2019, 12:36 (vor 162 Tagen) @ laimerloewe (c)

In der Saison 17/18 wurde 2,7 mio miese gemacht und da unser großzügiger Investor nicht rechtzeitig gewandelt hat, ergab sich daraus eine Strafe von 135.000 e.


Aber ist das nicht unfair dem Investor gegenüber?

Die KGaA macht 2,7 mio Miese, und er soll Darlehen wandeln, damit diese 2,7 mio nicht das Eigenkapital belasten? Das klingt dann tatsächlich wie ein schwarzes Loch.

Oder habe ich jetzt einen kapitalen Denkfehler drin?

Eigenkapitalverschlechterung KGaA

Ansichtssache, Dienstag, 02.07.2019, 13:06 (vor 162 Tagen) @ Randpositionslöwe

In der Saison 17/18 wurde 2,7 mio miese gemacht und da unser großzügiger Investor nicht rechtzeitig gewandelt hat, ergab sich daraus eine Strafe von 135.000 e.

Aber ist das nicht unfair dem Investor gegenüber?

Die KGaA macht 2,7 mio Miese, und er soll Darlehen wandeln, damit diese 2,7 mio nicht das Eigenkapital belasten? Das klingt dann tatsächlich wie ein schwarzes Loch.

Oder habe ich jetzt einen kapitalen Denkfehler drin?

Würde HI die Verantwortung für die desaströse Saison 16/17 übernehmen und z.b. auf die Rückzahlung der damals gewährten Darlehen verzichten, wäre die EK-Quote DFB Konform und es würden keine Strafzahlungen mehr anfallen und eine Fortführungsprognosse nicht mehr erforderlich - damit würden der KgaA durch diese Massnahmen ca. 250.000€ cash mehr zur Verfügung stehen.
Von den nicht Cash-Wirksamen Zinsen für Darlehen mal abgesehen - die würden die Bilanz auch wieder 500.000-600.000€ besser dastehen lassen.

Eigenkapitalverschlechterung KGaA

Kraiburger, Dienstag, 02.07.2019, 15:11 (vor 162 Tagen) @ Ansichtssache

In der Saison 17/18 wurde 2,7 mio miese gemacht und da unser großzügiger Investor nicht rechtzeitig gewandelt hat, ergab sich daraus eine Strafe von 135.000 e.

Aber ist das nicht unfair dem Investor gegenüber?

Die KGaA macht 2,7 mio Miese, und er soll Darlehen wandeln, damit diese 2,7 mio nicht das Eigenkapital belasten? Das klingt dann tatsächlich wie ein schwarzes Loch.

Oder habe ich jetzt einen kapitalen Denkfehler drin?


Würde HI die Verantwortung für die desaströse Saison 16/17 übernehmen und z.b. auf die Rückzahlung der damals gewährten Darlehen verzichten, wäre die EK-Quote DFB Konform und es würden keine Strafzahlungen mehr anfallen und eine Fortführungsprognosse nicht mehr erforderlich - damit würden der KgaA durch diese Massnahmen ca. 250.000€ cash mehr zur Verfügung stehen.
Von den nicht Cash-Wirksamen Zinsen für Darlehen mal abgesehen - die würden die Bilanz auch wieder 500.000-600.000€ besser dastehen lassen.

Wenn man diese fordeurng in einen vernünftig Satz formulieren könnte, wäre das echt ein Knaller:

1860 ist unter anderem deshalb bei Hasan Ismaik hoch verschuldet, weil sich dieser auf unsere Rechnung teure Spieler gekauft hat, die letztendlich den Abstieg bedeutet haben.

Aus welchem Grund soll ausgerechnet nun 1860 die Schulden dafür übernehmen?

Eigenkapitalverschlechterung KGaA

Blick zurück, Mittwoch, 03.07.2019, 08:28 (vor 162 Tagen) @ Kraiburger

Würde HI die Verantwortung für die desaströse Saison 16/17 übernehmen und z.b. auf die Rückzahlung der damals gewährten Darlehen verzichten, wäre die EK-Quote DFB Konform und es würden keine Strafzahlungen mehr anfallen und eine Fortführungsprognosse nicht mehr erforderlich - damit würden der KgaA durch diese Massnahmen ca. 250.000€ cash mehr zur Verfügung stehen.
Von den nicht Cash-Wirksamen Zinsen für Darlehen mal abgesehen - die würden die Bilanz auch wieder 500.000-600.000€ besser dastehen lassen.


Wenn man diese fordeurng in einen vernünftig Satz formulieren könnte, wäre das echt ein Knaller:

1860 ist unter anderem deshalb bei Hasan Ismaik hoch verschuldet, weil sich dieser auf unsere Rechnung teure Spieler gekauft hat, die letztendlich den Abstieg bedeutet haben.

Aus welchem Grund soll ausgerechnet nun 1860 die Schulden dafür übernehmen?

Reisinger sagt das seit Juli 2017, auch jetzt bei der MV wieder: "Der TSV 1860 München muss mit seiner Profi-Fußballgesellschaft auf eigene Beine kommen. Es gibt jedoch Verpflichtungen aus der Vergangenheit, die die Gesellschaft nicht abschütteln kann."

Eigenkapitalverschlechterung KGaA

Randpositionslöwe, Mittwoch, 03.07.2019, 09:49 (vor 162 Tagen) @ Blick zurück
bearbeitet von Randpositionslöwe, Mittwoch, 03.07.2019, 09:58

Würde HI die Verantwortung für die desaströse Saison 16/17 übernehmen und z.b. auf die Rückzahlung der damals gewährten Darlehen verzichten, wäre die EK-Quote DFB Konform und es würden keine Strafzahlungen mehr anfallen und eine Fortführungsprognosse nicht mehr erforderlich - damit würden der KgaA durch diese Massnahmen ca. 250.000€ cash mehr zur Verfügung stehen.
Von den nicht Cash-Wirksamen Zinsen für Darlehen mal abgesehen - die würden die Bilanz auch wieder 500.000-600.000€ besser dastehen lassen.


Wenn man diese fordeurng in einen vernünftig Satz formulieren könnte, wäre das echt ein Knaller:

1860 ist unter anderem deshalb bei Hasan Ismaik hoch verschuldet, weil sich dieser auf unsere Rechnung teure Spieler gekauft hat, die letztendlich den Abstieg bedeutet haben.

Aus welchem Grund soll ausgerechnet nun 1860 die Schulden dafür übernehmen?


Reisinger sagt das seit Juli 2017, auch jetzt bei der MV wieder: "Der TSV 1860 München muss mit seiner Profi-Fußballgesellschaft auf eigene Beine kommen. Es gibt jedoch Verpflichtungen aus der Vergangenheit, die die Gesellschaft nicht abschütteln kann."

Es ist ja unbestritten, dass uns der Investor seit 2011 nur wieder neu verschuldet hat, aber: Wie soll die Gesellschaft gesunden wenn sie 13 Millionen ausgeben möchte, aber nur 11 hat? Warum benennt man die Verpflichtungen aus der Vergangenheit nicht präzise?

Eigenkapitalverschlechterung KGaA

United Sixties, Mittwoch, 03.07.2019, 12:22 (vor 161 Tagen) @ Randpositionslöwe

Da gehts schon auch um ein paar gutbezahlte Jobs für langjährige "unverzichtbare" Mitarbeiter kgaA und noch immer zu hohen Wirtschaftsprüfer- und Rechtskosten jedes Jahr. Hier kannst sicherlich noch mindestens eine halbe Million jährlich einsparen
und auch noch höhere Sponsoreneinnahmen generieren, wenn der sportliche Erfolg kommt.
Aber wichtiger ist ein gesunder e.V.mit hohen Rücklagen und Netzwerk (UF60 usw.) für den Fall der Fälle:-D

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