Machbarkeitsstudie GWS 2019 (Forum)

Busfahra_, Freitag, 08.02.2019, 16:37 (vor 305 Tagen) @ Nikiforov

Stimmt, ein zeitweiliger Umzug sollte in jedem Fall vermieden werden. Also ist nur Umbau im laufenden Spielbetrieb erstrebenswert.

Du hast dich damit sicher länger und tiefergehend befasst als ich. Glaubst Du wirklich, dass mit den heutigen Möglichkeiten der Architektur kein größeres Stadion möglich wäre?

(Das ist jetzt alles Zukunftsmusik, ohne Bezug zur derzeitigen sportlichen und finanziellen Situation:)

Norden:
Mit der Volckmarstraße wirklich eine Engstelle. Viel geht da nicht, seh ich ein.

Süden:
Hat nach hinten auch ne Straße. Aber nach vorne zum Rasen ist ein Streifen, da könntest Du Sattelschlepper parken. Wenn man die Geländetiefe voll ausnutzt, müsste ein Doppelrang möglich sein. Also von ca. 4.500 auf 10.000

Osten:
Die haben sie bewusst völlig entgegen unseren Interessen verbaut. Aber auch da könnte man einen Oberrang draufsetzen und die Ecken zubauen. Also von ca. 1.200 auf 3.000.

Westen:
Auch hier ist nach vorne zum Spielfeld ungenutzer Platz. Da ebenfalls nen Doppelrang hin - Fassungsvermögen: quasi unbegrenzt ;-)

Das Grundproblem ist, dass nach oben nix mehr geht - sprich: höher als die Haupttribüne darf's nicht werden. Damit bringt auch der freie Platz vor der WK nicht viel, weil die Tribüne zwar dann tiefer, aber eben auch flacher und die Sicht entsprechend schlecht wäre - kennt man ja von der alten Ostkurve. Auf die OK könnte man vermutlich noch was draufpacken, aber zahlenmäßig hält sich das auch in Grenzen. Außerdem soll es da ja immer noch die Idee von VIP-Logen geben, die finanziell vermutlich durchaus lukrativ wären.
Ergo geht's nur nach unten, in dem der Rasen ein paar Meter tiefer gelegt wird. In dem Fall wird es aber vermutlich keinen Umbau im Bestand geben, weil die Sichtachsen nicht mehr passen und Teile des Spielfelds nicht mehr einsehbar wären. Also entweder man begnügt sich mit einer Kapazität von (ganz grob) 20.000 bis 21.000, die rein von der Bausubstanz aktuell möglich wären und versucht einen Umbau bzw. Modernisierung im Bestand, oder man will eine höhere Kapazität, dann aber nur in Form eines kompletten Neubaus inkl. Ersatzspielstätte während der Bauzeit. Über die Kosten brauchen wir an der Stelle glaube ich gar nicht erst zu reden.
Das war zumindest das Ergebnis der ersten Projektgruppe, damals noch unter OB Ude, allerings dürfte sich an den Rahmenbedingungen nicht viel geändert haben.

Aber im Grunde ist das alles eh nur graue Theorie, so lange die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie nicht vorliegen. Ich bin jedenfalls sehr zuversichtlich, dass bzgl. Kapazität weder bei 15.000, noch bei 18.600 Schluss ist.

Persönlich könnte ich mit einem DFL-tauglichen 20.000er-Stadion übrigens sehr gut leben.


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