Machbarkeitsstudie GWS 2019 (Forum)

BlueMagic, Freitag, 08.02.2019, 14:44 (vor 305 Tagen) @ Nikiforov

Ja, das mag schon die optimale Lösung sein: Die Möglichkeit in Giesing nach und nach auf 30.000 auszubauen. Gehe aber, mit dem Ergebnis der alten Stadionkommission im Hinterkopf, davon aus, dass 30.000 nur machbar sind, wenn man tiefer legt. Und das geht nicht nach und nach. Da passen die Sichtlinien nicht mehr. D.h, wenn 30.000 dann Abriß und Neubau. Kosten: politisch nicht darstellbar.
Außerdem stellt sich dann die Frage nach einem Ausweichspielort während des Umbaus. Und dann kommt sofort die Frage, ob es dann nicht mehr Sinn macht, den Ersatzspielort als Dauerlösung zu etablieren. Als Ersatzspielort müsste man dann wohl Haching übergangsweise akzeptieren.
Die Diskussionen um Haching als übergangsweise oder gar dauerhaft sinnvoll, möchte ich erst gar nicht aufkommen lassen.

D.h, die optimale Lösung, die raus kommen kann ist:
+/- 25K sind mit Umbauten/Ergänzungen ohne Komplettabriss möglich.
Das wird nach und nach bei laufendem Spielbetrieb umgesetzt. Nach Baufortschritt erhöht sich die Miete, die Sechzig an die Stadt zahlen muss nach und nach.
Das ist ein Kompromiss, der auch politisch darstellbar ist. Sechzig zahlt den Umbau über die Miete über einen langen Zeitraum. Das Thema will man bis zur Kommunalwahl vom Tisch haben und sowohl die Löwenfans in München und die Anwohner müssen einigermaßen zufrieden sein. Wobei die paar Anwohner weniger sind ;-)

Wenn nur 18.600-22.000 raus kommt, wäre das Scheiße. Da geht die Diskussion um einen neuen Stadionstandort sofort wieder los. Das kann aber auch nicht im Interesse der Politiker sein, weil sie das Thema dann im Kommunalwahlkampf haben und mit Proteststimmen der Löwenfans rechnen müssen.
Und weitere Proteststimmen sind das letzte, was man angesichts der letzten Wahl- und Umfrageergebnisse haben will.

Ich glaube und hoffe, dass es so läuft.


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