Zumindest um die Radler muss man sich keine Gedanken machen (Forum)

BlueMagic, Montag, 04.02.2019, 15:43 (vor 73 Tagen) @ Chris (aus WS)

Wenn der Münchner Stadtrat sich um noch mehr Details kümmern würde, dann würden die monatlichen Sitzungen nicht mehr reichen und wir arme Mitarbeiter müssten noch mehr Sitzungsvorlagen verfassen.
Das passt schon so.

Bezüglich dem Bau von Fahrradabstellanlagen und dem Angebot statt Nachfrage gebe ich dir voll Recht.
Habe mir aufgrund der Antwort auch schon überlegt, warum da so wenige mit dem Rad hin fahren. Die Lösung ist relativ einfach: nur aus Richtung Süden (Grünwald) gibt es einen wunderschönen Radweg getrennt vom PKW-Verkehr.
Aus Richtung Stadt ist es eigentlich eine Zumutung mit dem Radl zum Stadion zu kommen. Z.B. von Bogenhausen über Haidhausen. Ein auf Sicherheit bedachter Radfahrer überlegt sich das sehr gut, ob er sich das antun will. Mit Kindern geht das überhaupt nicht. Viel zu gefährlich.

Jetzt hat die SPD ja mal eine Zukunftsvision zum Verkehr in München mit Anträgen in den Stadtrat eingebracht und der OB den Vorrang von ÖPNV, Rad und Fußgängern vor Autos angekündigt. Bin ja gespannt, ob sie das dann auch durchhalten, wenn die CSU wieder den Wegfall von ein paar Parkplätzen beklagt, weil eine Busspur oder ein Radweg mehr Platz brauchen als bisher.

Ich frage mich immer, warum bei Wohnungen die Kauf- und Mietpreise entsprechend der Nachfrage ins völlig Unsoziale steigen dürfen. Der Platz für die Autos in der Stadt aber nicht entsprechend der zunehmenden Bevölkerung und der zunehmenden Größe dieser Blechkisten massiv teurer wird! Ein Dach über dem Kopf ist Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Ein Auto nicht unbedingt!!! Ich würde jedem der innerhalb des Mittleren Rings seine Blechkiste auf die Straße stellt im Sinne von Angebot und Nachfrage mind. 5 € (Smart) Parkgebühr pro Tag/Nacht abknöpfen. Je mehr Platz das Ding braucht umso mehr. Schwupps würden kleinere Autos gebaut werden und viele auf Car Sharing umsteigen. Das Problem wäre gelöst.

Und kommt mir keiner mit unsozial. Luxus war schon immer teuer. Und Auto fahren in einer Großstadt muss bei den Problemen, die wir haben schlichtweg zum Luxusgut werden. Jedenfalls viel eher als Wohnraum.
Fazit: politisch völlig falsche Prioritäten gesetzt!

Aber was solls? Bin ja nur ein dummer, kleiner Plärrer und Störer, der keine Ahnung hat.


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