Hier die verspäteten, aber umso gewagteren Prognosen 2019 (Forum)

hjs prognostikator, Donnerstag, 03.01.2019, 22:01 (vor 200 Tagen)

1. Sechzig wird nach guter Rückrunde Siebter. Zwischenzeitlich wird an den Aufstiegsrängen geschnuppert, auf denen am Ende Karlsruhe und Osnabrück landen. Unterhaching wird Dritter und scheitert in den Aufstiegsspielen. Hinten erwischt es diverse Ossiklubs, die Bayern-Amateure schaffen es jedoch auf dramatisch-erbauliche Weise nicht nach oben.

2. Die Zweite landet im gesicherten Mittelfeld, weder A- noch B-Junioren schaffen es nach oben.

3. Der Investor investiert nicht mehr. Verkaufen tut er aber auch nicht. Die Nadelstiche werden heftiger, aber das Pieksen bleibt folgenlos. Der Schwäbische Hausfrauen-Kurs führt dazu, dass im Sommer acht Spieler verkauft, dafür nur zwei geholt und zwei aus der zweiten Mannschaft hochgeholt werden. Bierofka und Scharold kündigen daraufhin an, auch 2019 keine Weihnachtsfeier zu veranstalten.

4. (Aktualisiert): Die externe Machbarkeitsstudie lässt 25.000 Zuschauer durchaus machbar erscheinen, spricht aber von einer dann notwendigen langfristigen Pacht-Lösung, gemäß der Sechzig sich an den Ausbaukosten über eine entsprechende Pacht beteiligen soll. Stadt und Verein bilden eine gemeinsame Arbeitsgruppe. Die Bagger sollen 2021 anrollen, die Modernisierung erfolgt im laufenden Betrieb.

5. Meister wird ganz knapp und dramatisch Dortmund, Nürnberg und Hannover steigen ab. Köln und Hamburg kehren zurück, Union verliert die Relegation gegen Stuttgart. Gähn.

6. Zur internationalen Politik: In Syrien wird Assad inzwischen international wieder anerkannt, die Kurden werden unterstützen ihn inzwischen auch, weil sie Angst vor den Türken haben, Putin lacht aber nicht, weil er sich ungewohnten sozialen Protesten stellen muss. Die Wirtschaftsdaten sind zu schlecht, außerdem dürfen die Russen inzwischen nicht mal mehr beim Biathlon mitmachen. Netanyahu wird wegen Korruption des Amtes enthoben, May gewinnt am 15. Januar die Brexit-Abstimmung, die Europawahl wird verheerend, Manni Weber aber Kommissionspräsident. Selbst Martin Sonneborn ruft vor der Wahl auf, diesmal nicht ihn zu wählen, sondern eine echte Partei. Was ihm aber niemand abnimmt, weshalb er wiedergewählt wird. Und wie sie das lustig finden, diese Studenten.

7. Der Abschlussbericht des Sonderermittlers Mueller enthält so viel brisantes Material, dass der US-Kongress ein Amtsenthebungsverfahren beginnt. Nach anfänglichem großen Tönen, es den „Idioten so richtig zu zeigen“, tritt Trump zwei Tage später zurück. Sein Nachfolger wird Vizepräsident Pence, der zwar viel weniger korrupt, dafür aber deutlich konservativer ist.

8. Der Merz-Flügel in der Union gibt keine Ruhe und torpediert die Arbeit der Großen Koaliton. Nach einem für die Union sehr schlechten Ergebnis bei der Europawahl stellen die Berliner Journalisten überrascht fest, dass Merkel ja gar nicht so einfach an Krampp-Karrenbauer übergeben kann, weil die dem Bundestag gar nicht angehört. Merkel stellt die Vertrauensfrage. Es kommt zu Neuwahlen im September. Die Union erhält etwas über 30 Prozent und regiert nun endlich mit Jamaika. Die SPD landet knapp vor Grünen und AfD auf Platz 2.

9. Sechzig beschließt bei der Mitgliederversammlung im Juli, eine Abteilung für Mädchen- und Frauenfußball einzuführen, da der Schreiber dieser Zeilen es endlich schafft, einen entsprechenden Antrag zu schreiben. Der Blogger tobt und geifert, was aber auch damit zu tun hat, dass Robert Reisinger bei der gleichen Versammlung mit großer Mehrheit wiedergewählt wird.

10. Eine privat-beruflichen Vorhersage, die ich hinter dem geheimnisvollen Kürzel B3 verstecke.


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