Nachtrag (Forum)

Commander, Mittwoch, 09.05.2018, 17:24 (vor 14 Tagen) @ Commander

https://www.anwalt.de/rechtstipps/geldwaesche-nach-stgb_071119.html

Da heißt es:

Wenn man in möglicher Kenntnis der illegalen Herkunft derartiger Mittel Geld von einem Dritten annimmt, und sei es als angemessene Bezahlung für eine korrekt erbrachte Leistung, dann ist der Tatbestand der Geldwäsche nach § 261 StGB erfüllt.

Eine "mögliche Kenntnis" reicht also aus, um wg. Geldwäsche belangt werden zu können. Vor diesem Hintergrund wäre es wohl gerechtfertigt, die KGaA-GF verlangt für die versprochenen Gelder einen Herkunftsnachweis, um eine u.U. später folgende Strafverfolgung ausschließen zu können.

Ich sehe sowieso ein moralisches Problem bei den handelnden Personen bei Sechzig: Früher war es ihnen egal, ob das Geld schwarz, weiß, grün oder lilablassblau ist. Hauptsache der Zaster floss.

Das sollte der Vergangenheit angehören!


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum
Follow @loewenbar