Eine Frage der Moral (Forum)

friedhofstribüne, Mittwoch, 11.04.2018, 20:43 (vor 164 Tagen) @ Sohn des Landes der Schweiz-Bezwinger !

brecht: "erst kommt das fressen und dann die moral"


Richtig! An genau den Spruch habe ich gestern abend auch gedacht ;-)

Aber man kann es halt auch als "Schmerzensgeld" sehen und dann wäre es vielleicht ethisch einwandfrei.

Wer ausser dem nordkurvenasso könnte sich denn hier noch vorstellen Geld mit den Roten zu machen? Und wer lehnt das konsequent ab? Bin neugierig.

Ich habe einen roten Spezl, der seit Wochen nun schon regelmässig bei Heimspielen auf 1860 wettet. Am Samstag wohl auch wieder. Tenor seinerseits: "Deine Blauen bringen mir richtig viel Geld!" Wenn der Geld mit unserem Verein machen darf, wieso wir nicht mit seinem?

Und das Geld würde vermutlich in Reisen und Bier investiert.

Wenn du, wie es sich für einen anständiger Blauen gehört den Roten nur das schlechteste wünschst, kannst du ja schlecht auf deren Siege setzen und dich dann freuen, dass sie gewonnen haben, bloß damit du deinen Reibach machen kannst. Das widerspricht sich einfach.

Oder andersrum, nachdem du dich ja freuen würdest, wenn du beim wetten gewinnst, müsstest du dich über einen Strichersieg freuen. Wie soll das funktionieren für einen Blauen?


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