Der Begriff "ekelhAfDen" hat was ;-) (Forum)

Herbert, Donnerstag, 08.02.2018, 13:59 (vor 107 Tagen) @ BlueMagic

Die Frage ist halt, was passiert, wenn doch mehr kommen sollten. Stellt man dann Soldaten an die Grenzen und weist alle Asylsuchenden zurück oder wie stellt man sich das vor?

Evtl. indem man sich an die festgelegten Regelungen bzgl. Einreise über Drittländer hält. Zumindest für Deutschland recht einfach, da sich die EU-Außengrenzen von Deutschland recht überschaubar gestalten. ;-) Aber ein akutes Problem sehe ich da eh nicht, da im Moment Österreich und die EU-Ost-Länder die Grenzen "dicht machen" bzw. regulieren.

Viel problematischer sehe ich die Entwicklung, dass die USA praktisch keinen Beitrag zur Entwicklungshilfe mehr leisten, die EU sich auch nicht mit Ruhm bekleckert hat als es darum ging in den Auffanglagern in Syrien bzw. Anreinerstaaten eine sinnvolle Infrastruktur aufzubauen (da verstehe ich dann die Türkei schon, wenn die Flüchtlinge nur "durchgeschleust" werden) und auch ansonsten die Grundprobleme warum Wirtschaftsflüchtlinge zu uns kommen, nicht bekämpft werden. Erst zu sagen "nicht mein Problem" und dann, wenn sich eine "Völkerwanderung" (o.K., das ist jetzt natürlich übertrieben) entwickelt auf einmal von "warum haben wir nur solche Probleme" zu rufen, ist schon dreist.

Kann man jetzt so oder so auslegen. Solange nicht mehr kommen, ist es völlig wurscht was da im Koalitionsvertrag steht. Insofern hätte man Zeit und Energie lieber in Klimaschutz- und Verkehrsangelegenheiten stecken sollen.

Da geb ich Dir recht.

Aber das Thema ist ja wegen der ganzen Himbeer-Donis dieses Landes so dermaßen wichtig ........

Allerdings, so unwichtig ist das Thema jetzt auch nicht. Aus eigener Erfahrung ist die Integration echt schwer bis unmöglich. Daher hätte ich da schon gerne Regelungen auf die man sich verlassen kann und kein "das war jetzt alternativlos, das muss man doch verstehen".


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