Verkauf von Stadion (Forum)

BlueMagic, Mittwoch, 03. Januar 2018, 13:13 (vor 108 Tagen) @ Est60

Wenn eine entsprechend lange vertragliche Bindung mit dann natürlich (viel) höheren Mietkosten als jetzt kommt, würde die Stadt da vermutlich schon mit sich reden lassen. So ist das doch bei all diesen Projekten. Wenn es einen sicheren (vertraglich gebundenen) Mieter gibt, wird investiert. Dass dieser Mieter, gerade im Falle Sechzig, auch mal ausfallen kann, muss man billigend in Kauf nehmen. Währen der Entscheidungsphase muss man das ja nicht so groß thematisieren. Jetzt sind ja bei Sechzig endlich mal seriöse Leute am Werk, die die Garantie geben, keine wirtschaftlichen Hasardeurstücke mehr zu liefern. :-D

Ein paar Fragen sind dann natürlich zu klären. Vermutlich wird die Stadt zurecht versuchen, das Risiko zu minimieren und eine GmbH gründen, in die das Stadion dann als Einlage geht. Das Filetgrundstück wird sie sicher nur im Wege des Erbbaurechts hergeben. Und fraglich ist natürlich, ob es weiterhin einen 2. Mieter geben kann/muss. Dazu möchte ich jetzt nicht spekulieren....

Aber das sind zunächst alles ungelegte Eier. Denn wir spielen viertklassig und selbst der Aufstieg in Liga 3 ist sehr fraglich. Und bis man sich als Aufsteiger in der 3. Liga an die Spitze orientieren kann, wird dauern.

Also m. E. genug Zeit um Sechzig in Giesing wieder zum festen Bestandteil werden zu lassen, die Investorenfrage zu lösen und die kreativen baurechtlichen Lösungen zu finden. Und die werden sich leichter finden lassen müssen als ein Grundstück für eine 08/15-"Investorenschachtel am Autobahnkreuz" (Begriff geklaut!).


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